Region

Demuth kritisiert Impfmanagement der SPD-Landesregierung

Mehr als 10.000 Berechtigte aus der Prioritätengruppe I im Kreis Neuwied sind noch nicht geimpft.

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In den vergangenen Wochen häuften sich die Beschwerden von Senioren der Prioritätengruppe I, der über 80-Jährigen. Die Betroffenen hatten alle bisher keine Terminmitteilung, obwohl sie sich meist schon Anfang Januar um einen Termin bemüht hatten. Ellen Demuth berichtet: „Heute erreichte mich die Antwort auf meine Nachfrage in Mainz, in welcher Größenordnung Senioren im Kreis Neuwied betroffen sind. Demnach gehören rund 19.000 Bürger aus dem Kreis Neuwied zur Prioritätengruppe I. Mit Stand 8. März haben davon lediglich 8694 Personen eine Erstimpfung und 5530 die zweite Impfung erhalten.“ „Das bedeutet, dass mehr als 10.300 Personen immer noch auf ihre erste Impfung warten, obwohl mittlerweile schon die Prioritätengruppe II zur Impfung gehen darf. Die Begründung darin kann nicht nur im nicht vorhandenen Impfstoff liegen, denn nur vergleichsweise wenig, nämlich 550 Termine mussten verlegt werden,“ kritisiert Ellen Demuth.

Die CDU-Abgeordnete bemängelt weiter: „Zum Stand 9. März haben 83 Bürger immer noch keinen Impftermin erhalten und warten nach wie vor, ohne Kenntnis, wann es soweit ist. Ich erwarte von der SPD-Landesregierung, dass alle betroffenen Senioren der Prioritätengruppe I schnellstmöglich geimpft werden. Die Landesregierung ist für die Vergabe der Impftermine zuständig. Oft liegen die Termine der Erstimpfung, die die Senioren nun erhalten haben, wie ich weiß, erst Anfang April. Dieses schlechte Impfmanagement verärgert mich sehr.“

Pressemitteilung: Ellen Demuth, MdL (CDU)