Archivierter Artikel vom 16.07.2021, 12:32 Uhr
Neuwied

CDU-Kreisverband Neuwied lobt Engagement der Bürgerinitiative gegen Bahnlärm

Rüddel: „Die Planungen zur Alternativtrasse am Mittelrhein brauchen mehr Tempo.“

Die Reduzierung des Bahnlärms durch den Güterverkehr am Mittelrhein ist für die CDU im Landkreis Neuwied ein besonders wichtiges Thema. „Bahnlärm macht krank und beeinträchtigt unsere Mitmenschen, die sich unmittelbar an den Bahnlinien befinden erheblich. Zusammen mit der Deutschen Bahn konnten schon wichtige Schritte zur Reduzierung der Lärmbelastungen erzielt werden, aber wir brauchen eine große Lösung, um die Lebensqualität am Mittelrhein nachhaltig zu steigern“, unterstreicht Kreisvorsitzender und Bundestagsabgeordneter Erwin Rüddel nach der letzte Kreisvorstandssitzung der Christdemokraten.

Der Kreisvorstand hob das Engagement der Bürgerinitiative gegen Bahnlärm im Mittelrhein positiv heraus. Seit Dezember vergangenen Jahres müssen alle Waggons mit sogenannten „Flüsterbremsen“ ausgestattet sein. „Ein wichtiger Erfolg zur Halbierung des Bahnlärms, den wir im Zusammenspiel mit der BI erreichen konnten“, erklärt MdB Rüddel. Für die CDU im Kreis Neuwied darf die Machbarkeitsstudie zur Planung einer Alternativtrasse keinen Aufschub erfahren. Ein Projekt dieser Größenordnung brauche rund 15 Jahre und für CDU-Kreisvorsitzenden Rüddel bleibt klar: „Angesichts der tagtäglichen Gegebenheiten des Güterzugverkehrs am Mittelrhein wiederholen wir, dass eine Tunnel-Lösung für Güterzüge kommen muss.“ Die Christdemokraten werden sich auch weiterhin für die Machbarkeitsstudie einsetzen und den Fortgang des Projektes nicht aus dem Blick verlieren. Ebenso vermisst die CDU im Kreis Neuwied eine engagierte Weiterarbeit an der Gesamtkonzeption zur Lärmsanierung im Mittelrheintal. Ein Beirat sei gegründet und erste konzeptionelle Ideen erarbeitet, aber auch hier sei nach Meinung der Christdemokraten mehr Tempo und Transparenz gefordert.

Bericht von CDU Kreisverband Neuwied