Archivierter Artikel vom 13.04.2018, 10:24 Uhr
Rengsdorf

Carver und Snowboarder tobten sich bei herrlichstem Wetter am Matterhorn richtig aus

In der Woche über Ostern verbrachte das Ski-Team Rengsdorf mit einer bunt gemischten Gruppe von 24 Personen eine traumhafte Woche in dem Bergdorf unterhalb des Matterhorns.

Foto: Ski-Team Rengsdorf

Was schreibt man, wenn man nunmehr im 38. Jahr eine Skifreizeit in Zermatt verbringt und organisiert? Man kann nur sagen: Jedes Jahr ist es anders. In der Woche über Ostern verbrachte das Ski-Team Rengsdorf mit einer bunt gemischten Gruppe von 24 Personen (Altersdurchschnitt: 36 Jahre) eine traumhafte Woche in dem Bergdorf unterhalb des Matterhorns.

Nach einer unproblematischen Anreise nach Täsch (Zermatt selber ist autofrei) erfolgte die Weiterfahrt mittels Bahn und E-Taxi in die Unterkunft direkt an der Talstation der Klein Matterhornbahn. Akklimatisation und ein erster Dorfrundgang waren angesagt. In der Nacht waren im Skigebiet rund 30 Zentimeter Neuschnee gefallen, und so erwarteten die Skifahrer am 1. April Schneehöhen zwischen 100 (Tal) und 380 Zentimeter (Berg) – und das war kein Aprilscherz.

Skifahren am Gornergrat, Hohtälli, im Bereich Sunnega-Blauherd, am Klein Matterhorn (mit 3882 Metern die höchstgelegene Skistation der Alpen) und im großen Skigebiet von Cervinia und Valtournanche war angesagt. Hier konnten sich die Carver und Snowboarder bei herrlichstem Wetter richtig austoben. Dank dem Mix zwischen jungen Teilnehmern (jüngste 13 Jahre) und den Mitfahrern im gesetzterem Alter (so um die 60 Jahre) fiel es Fahrtenleiter Christian Robenek nicht schwer, generationsübergreifend für Zermatt und den Skisport zu werben.

320 Kilometer super präparierte Pisten, eine der längsten Abfahrten der Alpen mit einem Höhenunterschied von 2354 Metern und rund 25 Kilometern Länge sind einige Superlativen, die dieses Skigebiet zu bieten hat. Die Kulisse des Matterhorns immer dabei. Fast jeder, der einmal in Zermatt war, kommt wieder oder will wiederkommen.

Direkt am Sonntag lud das Ski-Team Rengsdorf traditionell zum Aprés-Ski in den „Hennu-Stall“ ein. Unmittelbar an der Talabfahrt nach Zermatt gelegen, feiert hier internationales Publikum sich und die besonderen Gäste. An dieser außergewöhnlichen Location kommen auch schon mal Schauspieler und Sänger vorbei. Die große Skifahrerfamilie trifft sich – Schneewalzer war gestern. Am Mittwoch dann nochmals Neuschnee. Wieder ein super Erlebnis – auch wenn der Tag dann doch etwas Hütten-l(a)ustiger wurde.

Am Donnerstag ein super Frühstück bei Sepp, Susan und Christine im Restaurant Furri, direkt im gleichnamigen Weiler oberhalb Zermatt. Frühstück in Skischuhen mit Rösti, Speck und Müsli – mal etwas anderes. Hier geht der Dank an das gesamte „Furri“ Team. Besonders an den guten Geist Franceline aus Portugal, die in ihrer unnachahmlichen Art eine Sprache in der Schweiz entwickelt hat, die man nur mit PortuFranzItalEnglSchwitzerdütsch bezeichnen kann. Im Anschluss noch zwei Tage Skilaufen bei herrlichstem Sonnenschein sowie besten Ski- und Schneebedingungen. Leider hatten wir zu Beginn der Woche einen zwar unkomplizierten, doch ärgerlichen Armbruch beim Boarden zu verzeichnen. Von hier gute Besserung.

Das Ski-Team-Rengsdorf bedankt sich bei allen Teilnehmern für die tolle Gestaltung der Woche und lädt schon jetzt zur Wiederholungstour an Ostern 2020 ein. In der nächsten Saison 2019 werden die Pisten in Südtirol in der „Sella Ronda“ rund um La Villa unsicher gemacht.

Auf der Internetseite www.ski-team-rengsdorf.de können sich Interessierte über weitere Veranstaltungen informieren.