Anhausen

Ausflug der Freizeitgruppe der Feuerwehr Kirchspiel Anhausen in die Barockstadt Fulda

Kürzlich ging es auf Erlebnisreise in die barocke Pracht, das charmante Stadtflair von Fulda und das ehemalige Grenzland.

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Foto: rw-system/Ute Hoffmann

Am Freitagnachmittag startete die Erlebnistour „Dom und Stadtschloss“. Durch das Paulustor ging es über den großzügigen Vorplatz zu Hessens bedeutendster Barockkirche, den Dom St. Salvator. Er beeindruckt durch seine strahlend weiße Kalkausgestaltung im Inneren, welche durch Vergoldungen und farblichen Absetzungen verstärkt wird. Anschließend wurde das ehemalige Residenzschloss mit seinem Fürstensaal, dem privaten Spiegelkabinett und den Nebenräumen besichtigt. Hier gab es interessante Arbeiten der Fuldaer Porzellanmanufaktur, wie zum Beispiel eine Augenbadmaschine und diverse Rasierschüsseln zu bestaunen. Am späten Nachmittag war „Fulda kulinarisch“, eine Stadtführung mit Genuss angesagt. Eintauchen in die Genusswelten kleiner Geschäfte und Lokale abseits der normalen Pfade.

Am Samstag stand die Ausflugsfahrt „Leben auf der Grenze“, zur Gedenkstätte Point-Alpha, oberhalb von den Ortschaften Rasdorf in Hessen und Geisa/Rhön in Thüringen an. Hier trennte der Eiserne Vorhang vier Jahrzehnte die Rhön und die Menschen. Die Wanderung auf dem 1,4 Kilometer langen Weg der Hoffnung, entlang des ehemaligen Kolonnenweges, ein Stück des früheren Todesstreifens zwischen Hessen und Thüringen regte zum Nachdenken an. Die erhaltenen Grenzanlagen zeugen von der Unmenschlichkeit der Teilung. Die Gedenkstätte Point Alpha bietet zahlreiche Möglichkeiten, jene Örtlichkeiten zu erkunden, wo der dritte Weltkrieg hätte ausbrechen können. Die Konfrontation der beiden Militärblöcke (US-Armee/Nato und DDR/Warschauer Pakt) ist vor Ort durch Ausstellung von Geländekarten sowie Militärfahrzeugen, Waffen- und Funkausrüstungen, Uniformen zu erahnen. Beeindruckend war der Beobachtungsturm Point Alpha, von dem die US-Soldaten weit in die DDR schauen konnten, sowie der Grenzturm der DDR. Die Rückfahrt nach Fulda führte durch die Rhön mit einem Besichtigungsstopp in der Rhönstadt Tann.

Die sonntägige Stadtführung startete von der Orangerie aus in den rückwärtigen Teil des barocken Schlossgartens mit einem weiten Blick in eine Kastanienallee und den blühenden Innenhof des Schlosses. Vorbei am „Riesling Pferd“ ging es in die Altstadt, an restaurierten Fachwerkhäusern zum Dahliengarten. Untermalt wurde die Führung mit Herkunft und Bedeutung vieler bekannter Sprichwörter nicht nur für Fulda. Wieder meinte es der Wettergott gut und so fand nach einer besinnlichen Rückfahrt die Tour beim Brunnenwirt ihren Ausklang.

Pressemitteilung Feuerwehr Kirchspiel Anhausen