Archivierter Artikel vom 01.08.2019, 15:23 Uhr
Altenkirchen

Wandern im Gebhardshainer Land war unterwegs

Im Hohen Westerwald war die Gruppe „Wandern im Gebhardshainer Land“ wieder einmal unterwegs.

Foto: Franz-Rudolf Arndt

Am Secker Weiher starteten 52 Teilnehmer zu einer Wanderung im Grenzgebiet Rheinland-Pfalz/Hessen. Vorbei am Campingplatz und kurz durch den Ort Seck ging es auf der gegenüberliegenden Talseite leicht aufwärts zur St., Michael-Josefs Kapelle, die in den Jahren 1903/1904 errichtet wurde. Diese ist zwar verschlossen, kann aber durch ein Fenster in der Eingangstür eingesehen werden. Die Terrasse bietet einen Rückblick über Seck mit der markanten Kirche und den zurückgelegten Weg.

Foto: Franz-Rudolf Arndt

Auf dem Wällerweg erreichte die Gruppe das Irmtrauter Kreuz, eine mehr als 100-Jahre alte, unter Denkmalschutz stehende Kapelle an der K 51 zwischen Irmtraut und Seck. Nach einer längeren Waldpassage wanderte die Gruppe zum Aussichtspunkt Hessenblick an der Hohen Hahnscheid. Über Langendernbach und dem Elbbachtal ging der Blick ins Limburger Becken bis zu den Taunusbergen.

Weiter lief die Truppe in Richtung Gemünden zum Einstieg in das Naturschutzgebiet Holzbachschlucht. Hier treffen sich Wällerweg und Westerwaldsteig und es ging stetig aufwärts über schmale Pfade durch die tief eingeschnittene, seit 1929 unter Schutz stehende, enge Schlucht. Der Bach, mächtige Bäume mit dichtem, grünem Unterwuchs, riesige Basaltblöcke sowie kreuz und quer liegende Baumstämme bestimmen das Bild. Danach wanderte die Mannschaft, an einem alten Friedhof und dem Hofgut Dapprich vorbei, zurück zum Ausgangspunkt. Nach 12,5 Kilometern beendete die Schlussrast im Lokal am Weiher einen sehr schönen, abwechslungsreichen Wandertag.