Neunkirchen

Wandern im Gebhardshainer Land

Bestes Wanderwetter erwartete 34 Teilnehmer zu einer Rundwanderung auf dem Pfannenberg bei Neunkirchen/Siegerland.

Foto: privat

Nach dem Start am Waldhaus Schränke führte der Weg durch eine Art Waldallee mit herbstlich gefärbtem und von der Sonne beleuchtetem Laubwald. Im weiteren Verlauf zeigten danach große Kahlflächen, dass auch hier der Borkenkäfer in den Fichtenwäldern ganze Arbeit geleistet hat. Durch die großflächigen Abholzungen ergeben sich immer wieder neue Aussichten ins Siegerland und Westerwald, auf den Kamm des Rothaargebirges bis ins Hessische Bergland Ein ortskundiger einheimischer Mitwanderer gab unterwegs Hinweise und informative Erläuterungen zu dem hier seit alters her betriebenen Erzbergbau.

Foto: privat

Der Rastplatz Römel lud die Gruppe zu einer willkommenen Pause ein. Nach einer kurzen Schleife über die Höhen ging es weiter in Richtung Aussichtsturm auf dem 499 m hohen Pfannenberg. Grabungen am Weg, sogenannte Pingen, zeugen von dem vor Jahrhunderten betriebenen Abbau des Eisenerzes im Tagebau. Später kam dann die Stollen und in neuerer Zeit der Abbau in tiefen Gruben mit Fördertürmen hinzu. Angekommen am 20 Meter hohen Turm konnte die Panoramaaussicht genossen werden. Zurück zur Schränke endete die Wanderung nach etwa 9,5 Kilometern mit abschließender Einkehr in der Gaststätte zum Steimel.