Archivierter Artikel vom 14.05.2018, 13:43 Uhr
Etzbach

Schüler bekommen Einblick über das Wirken von Friedrich Wilhelm Raiffeisen

Die zweiten Klassen der Grundschule Etzbach beteiligen sich am Raiffeisenprojekt der Region.

Foto: Grundschule Etzbach

Kürzlich konnte auch für die Zweitklässler der GS Etzbach das Raiffeisenprojekt starten, bei dem an verschiedenen Grundschulen und Kindergärten der Verbandsgemeinde Weizen angebaut, später zusammengetragen und letztendlich in der gesamten Menge verwertet wird.

Foto: Grundschule Etzbach

Unterstützung erhielten sie dabei durch Gartenbautechnikerin Carla Biegel, die ihnen zunächst einmal erklärte, wer Friedrich Wilhelm Raiffeisen überhaupt war und was er vor nunmehr 200 Jahren für unsere Region getan hat. Schnell kam das Thema darauf, wie mühsam die Landarbeit aufgrund der Bodenbeschaffenheiten, der Abhängigkeit vom Wetter und der Gesundheit der Bauern war. So erkannten die Kinder rasch das Wertvolle am Tun und Wirken Raiffeisens und verstanden dadurch auch den Sinn dieses Projekts.

Die Erleichterung war groß, als sie sahen, dass sie bei ihrem Vorhaben aufgrund des von der „Neuen Arbeit“ angefertigten tollen Hochbeetes und der guten Erde nicht mit den Problemen von damals zu kämpfen haben werden. So machten sich die Kinder schnell mit großem Eifer an die Arbeit. Sie füllten das Hochbeet, säten den Weizen aus und gossen anschließend ihr Werk, was sie nun jeden Morgen mit großer Begeisterung tun in der Hoffnung, im Beet schon einen ersten grünen Halm entdecken zu können. Aber sie müssen vorerst noch geduldig warten, denn reif zum Ernten ist der Weizen erst im Herbst.