Archivierter Artikel vom 14.11.2019, 11:24 Uhr
Daaden

MdL Michael Wäschenbach erneut zu Besuch an Daadener Schule – Schicksalstag der Deutschen und aktuelle Politik im Fokus

Da der 9. November dieses Jahr auf einen Samstag fiel, durften die Daadener Zehntklässler – fast schon traditionell – den CDU-Landtagsabgeordneten Michael Wäschenbach schon am 8. November zum Schulbesuchstag im Filmraum der Schule begrüßen.

In seiner Ansprache an die Schüler lobte Wäschenbach das Engagement der Realschule plus Daaden hinsichtlich der Friedenserziehung und deren Gedenkarbeit, die schon Früchte trage und Vorbildcharakter für Schulen im Wahlkreis habe. Er stellte fest, dass der Schicksalstag der Deutschen im Unterricht Berücksichtigung fand. Gleichwohl kam er auf das 30-jährige Jubiläum des Mauerfalls zu sprechen und ließ auch die Reichspogromnacht 1938 nicht außer Acht. Noch heute ließen sich Unterschiede zwischen Ost und West erkennen, die es zu überwinden gebe und gerade heute müsse man auch Rassismus und Antisemitismus entschieden entgegentreten, betonte er.

Im weiteren Verlauf des Gesprächs wurde auch über aktuelle politische Sachverhalte gesprochen. So musste der Landtagsabgeordnete Stellung beziehen zum Sozialsystem in Deutschland, gab einen Einblick in die Ausschussarbeit im Landtag und referierte über bedeutsame Neuerungen in der Pflege. Nicht zuletzt gab er auf Rückfrage Auskunft darüber, wie man Politiker werden könne.

Schließlich mahnte Wäschenbach auch, als er auf die Beziehung zur AfD zu sprechen kam: Man müsse dieser Partei inhaltlich begegnen. Es nütze nichts, Floskeln zu nutzen, um deren Nähe zu rassistischem Gedankengut zu beweisen. Man müsse einfach mit eigenen Inhalten überzeugen. Trotzdem verwies er darauf, gerade in den sozialen Medien hinter die Fassade zu schauen und die von der Partei verbreiteten Schlagzeilen hintergründig zu werten.

Die Schüler dankten Michael Wäschenbach für seinen Besuch und baten ihn noch darum, die schuleigene Glocke der AG Geschichte-Friedenserziehung zu läuten. Gerne kam der Politiker dieser Bitte nach, freute er sich doch über den Einsatz der Schüler für FRIEDEN – FREIHEIT – FREUNDSCHAFT (wie auf der Glocke zu lesen).

Gerade am 9. November sollte allen Deutschen bewusst werden: Gedenken zu bewahren kann entscheidend sein, wenn es heißt, die Zukunft friedvoll zu gestalten.