Archivierter Artikel vom 25.10.2018, 12:23 Uhr
Altenkirchen

In der Schule fürs Leben lernen

Für 24 Lehrer und zwei Sozialpädagoginnen standen an drei Tagen Vermittlungsstrategien persönlicher wie sozialer Schlüsselqualifikationen auf dem Stundenplan.

Foto: Privat

In Zeiten zunehmender Ganztagsbeschulung erfolgt die Sozialisation von Kindern und Jugendlichen zunehmend in den Schulen, die zusätzlich zur Wissensvermittlung auch die Vermittlung von Lebenskompetenzen ins Zentrum ihrer pädagogischen Arbeit stellen. Einige Schulen schickten daher „Lehrer-Kontingente“ zum Lions-Quest „Erwachsen handeln“ (L-Q „Eh“)-Fortbildungsseminar in die evangelische Landjugendakademie nach Altenkirchen, wie das Freiherr-vom-Stein-Gymnasium Betzdorf und das Kopernikus-Gymnasium-Wissen.

Die Altenkirchener August-Sander-Realschule plus kam nicht nur mit sechs Lehrern, sondern gleich mit der Schulleiterin Doris John zum L-Q „Eh“-Seminar. Der im Hauptberuf als Schulleiter in Flensburg tätige Lions-Quest-Trainer Volker Heß nutzte nicht nur seine eigenen Herbstferien, um die Seminarteilnehmer für das lionseigene Bildungsprogramm zu begeistern und mit einem wahren Werkzeugkoffer zur Kompetenzvermittlung auszustatten, sondern er verbrachte sogar seinen 50. Geburtstag in der engagierten Seminarrunde.

Die Kooperation der heimischen Lions Clubs Bad Marienberg, Westerwald und Friedrich-Wilhelm-Raiffeisen Altenkirchen hat somit innerhalb eines Jahres drei verschiedene Lions-Quest-Fortbildungsseminare mit insgesamt 72 Seminarplätzen durchgeführt und den Lehrern unserer Region eine kostenfreie Seminar-Teilnahme ermöglicht.

Die Kosten von 200 Euro pro Seminarplatz und Nebenkosten wurden im vergangenen Jahr von der Kooperation der genannten heimischen Lions Clubs und einem großzügigen Sponsoring der Kaufmännischen Krankenkasse (beim Lions-Quest „Erwachsen werden“-Seminar im Frühsommer) und durch eine 50 Prozentige Kostenübernahme der Lions Clubs International Foundation (LCIF) (beim jetzigen Lions-Quest „Erwachsen handeln“-Seminar) finanziert, die sich darüber freuten, somit vorausschauend in die Zukunft von Schule und Jugend investiert zu haben.