Archivierter Artikel vom 11.10.2018, 12:34 Uhr
Betzdorf

Herbstfahrt der SPD Betzdorf

An der Schönheit Istriens konnten sich 87 Teilnehmer während der 40. Herbstfahrt der SPD Betzdorf erfreuen.

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Gruppe im Amphitheater in Pula.
Gruppe im Amphitheater in Pula.
Foto: Privat

Und es gab viel zu entdecken: Neue Orte, historische Städte, wunderschöne kleinere Inseln, blaues Meer oder Fauna und Flora entlang der adriatischen Küste.

Nach einer Zwischenübernachtung in der Nähe von Bad Reichenhall war Rovinj das Ziel der Reise, wo in einer Ferienanlage Quartier für die Zeit des achttägigen Aufenthaltes bezogen wurde. Das Programm begann mit einer Führung durch die malerische Altstadt von Rovinj mit Besichtigung der Kirche der heiligen Euphemia, die Anfang des 18. Jahrhunderts hoch über der Stadt gebaut wurde.

Weiter ging es mit dem Schiff über den Lim Fjord nach Porec. Nach einem kurzen Stadtbummel wurde das einzige Weltkulturerbe Istriens, die Eufrasianische Basilika aus dem 6. Jahrhundert besichtigt. Die Insel Krk war Ziel eines weiteren Ausfluges. Von hier ging es weiter auf die circa siebven Hektar große Insel Kosljun. Die einzigen Bewohner dort sind die Mönche des Franziskanerklosters.

Ein Höhepunkt war die Fahrt zum Nationalpark Brijuni Inseln. Der größten der 14 Inseln, Veliki Brijun, stand auf dem Programm. Da auf der Insel kein Autoverkehr ist, wurde diese mit einer „Bimmelbahn“ erkundet. Neben dem Safaripark und der St. Germanus-Kirche, wurde auch das Museum besichtigt, wo in einem Teil ausgestopfte Tiere, die der ehemalige Minister- und Staatspräsident von Jugoslawien Joseph Tito aus allen Ländern geschenkt bekam, zu sehen sind. In dem anderen Teil ist eine Dokumentation und Bilderausstellung über Tito beheimatet. Hier auf der Insel empfing Tito während seiner 35-jährigen Amtszeit fast alle Staatsoberhäupter und Regierungschef der Welt. Über Fazan ging es weiter nach Bale, wo die unter Denkmalschutz stehende Altstadt besichtigt wurde. Der letzte Tag führte die Gruppe in die größte Stadt Istriens, nach Pula. Nach der Besichtigung des gut erhaltenen Amphitheaters, blieb noch genug Zeit, die Altstadt oder den Markt von Pula zu besuchen.

Aber auch das Kulinarische kam während den Besichtigungstagen nicht zu kurz. Ob es beim feucht-fröhlichen Spanferkelessen, Fischessen, Weinprobe oder bei einem Essen auf einem Bauernhof mit selbst hergestellten kroatischen Spezialitäten, für jeden Geschmack war etwas dabei. Die freien Tage vor Ort wurden zum Schwimmen im adriatischen Meer oder für Erkundungen in die weitere und nähere Umgebung Rovinjs genutzt.

Mit vielen Impressionen kehrten die Teilnehmer von der Fahrt, die wie immer von Karl-Heinz Mohr vorbereitet und dieser vor Ort mit Rudolf Staudt auch die Reiseleitung übernommen hatte, nach einer Zwischenübernachtung in Augsburg wohlbehalten in die Heimat zurück.