Archivierter Artikel vom 04.06.2019, 12:08 Uhr
Bad Marienberg

Ev. Gymnasium machte eine besondere Klassenfahrt unter dem Motto „Erlebnis Berg“

Eine der drei 10. Klassen des Evangelischen Gymnasiums in Bad Marienberg, verbrachte fünf Tage in der Jugendbildungsstätte des Deutschen Alpenvereins in Bad Hindelang, Allgäuer Alpen.

Foto: privat

Die Schüler einer der zehnten Klassen des Evangelischen Gymnasiums, machte eine besondere Klassenfahrt unter dem Motto „Erlebnis Berg“ – Klassenfahrt mal anders, in Begleitung von Klassenlehrerin Anna Weck und Kollege Jonatan Horsch, verbrachten sie fünf Tage in der Jugendbildungsstätte des Deutschen Alpenvereins in Bad Hindelang. „Berge erleben, Bewegung erfahren, Bildung erreichen“ lautet das zentrale Motto der Jugendbildungsstätte (JuBi). Ziel ist es, die Begeisterung am „Draußensein“ in der Natur und an der Bewegung in den Bergen zu wecken.

Die Schüler entwarfen in Kooperation mit erfahrenen Erlebnispädagogen und Bergführern ein herausforderndes Wochenprogramm, das sowohl gruppendynamische als auch individuelle Bildungsprozesse fokussierte. Dem Wechsel aus Aktion und Reflexion wurde hierbei ein hoher Stellenwert beigemessen. Unter anderem seilten sie sich gesichert, aber eigenständig eine 20 Meter hohe Felswand hinunter in die spektakuläre Starzlachklamm ab. Die Woche endete mit einer anspruchsvollen Bergtour auf den Hirschberg mit abschließendem Grillen am Lagerfeuer, das die schmerzenden Füße bald vergessen ließ. Einzelne Zutaten wurden zuvor gemeinsam gesammelt und verarbeitet. So entstanden nicht alltägliche Leckereien, wie zum Beispiel Brennnesselchips und Bärlauchbutter.

Neben dem Abenteuercharakter bildeten Aspekte der Nachhaltigkeit einen weiteren Schwerpunkt. So galt es sich respektvoll in der Natur zu bewegen, um dem sensiblen Erlebnisraum gerecht zu werden. Außerdem strebt die Bildungsstätte eine nachhaltige Lebensweise an, die sie vorlebt. Man fühlt sich hier quasi wie von selbst dazu verpflichtet, über sich selbst und das ökologische Handeln nachzudenken. Müde, aber mit vielen neuen Eindrücken und bester Stimmung ging es freitags per Zug zurück in den Westerwald.