Archivierter Artikel vom 17.10.2021, 12:46 Uhr
Weyerbusch/Flammersfeld

Bürgerinitiative klärte beim Regionalmarkt auf

Pläne für Ortsumgehungen im Zuge der B8 interessierten auch in Flammersfeld.

Von info@nob8ou.de
Foto: privat

Erfolgreich war der Regionalmarkt in Flammersfeld auch für die Bürgerinitiative (BI) gegen die Umgehung Weyerbusch. Da zwischen Weyerbusch und dem Veranstalter des Markts, der „Leistungsgemeinschaft im Raiffeisenland“, enge Kontakte bestehen, war die BI mit einem Infostand dort vertreten. Verschiedene Mitglieder erklärten Besuchern die Umgehungspläne und machten auf die drohende Naturzerstörung sowie die Gefahr für die noch intakte Weyerbuscher Infrastruktur aufmerksam. Da die Ortsdurchfahrt Weyerbusch im Zuge der B8 und die benachbarten B8-Orte weithin bekannt sind, herrschte an dem Stand reger Zuspruch.

Besonders interessiert zeigten sich Bewohner von Orten mit ähnlicher Problematik wie zum Beispiel Horhausen. Oft wurde auch Rengsdorf genannt, wo nach Meinung vieler Passanten seit dem Bau der Umgehung „tote Hose“ herrsche. Es war auch zu verzeichnen, dass Einwohner von Gemeinden, die in weiteren Planungsschritten ebenfalls umgangen werden sollen wie beispielsweise Kircheib oder Helmenzen, davon noch gar nichts wussten. Wer sich für die Argumentation der Bürgerinitiative interessiert, kann sich im Internet unter https://nob8ou.de/ (das „nob8ou“ bedeutet „No B8 Ortsumgehung“) schlau machen oder sich per Mail an info@nob8ou.de für den Newsletter anmelden.