Archivierter Artikel vom 11.04.2022, 14:28 Uhr
Bitzen

Bärenstarker Einsatz am Umwelttag

Zahlreiche fleißige Bürger helfen bei Reinigungs- und Arbeitsaktionen.

Nach der allseits bekannten Corona-Zwangspause konnten die Ortsgemeinde Bitzen in diesem Frühjahr endlich wieder einen Umwelttag durchführen. Dazu stellte die Kreisverwaltung Altenkirchen einen Container bereit. An die 50 Helfer von Klein bis Groß packten mit an – das Ergebnis kann sich sehen lassen. Die Müllsammelaktion schaffte an den Kreis- sowie Landstraßen Ordnung. Die gesammelte Abfallmenge füllte mehrere Anhängerladungen und somit den gesamten Container.

Neben dem obligatorischen Müllsammeln waren gleichzeitig einige Arbeitseinsätze organisiert, welche Dank der großen Helferschar alle bis in die Mittagsstunden erledigt werden konnten. Dazu zählt unter anderem eine Aktion zur Wegebefestigung an dem Abschnitt des Siegsteiges, welcher zwischen Bitzen, Straße Heltengarten und dem Holperbachtal verläuft. Ferner wurden auf dem Gemeindefriedhof Grünpflegearbeiten vorgenommen. Besonders für die kleinsten Helfer und die Familien im Ort dürfte aber die Spielplatzaktion ins Gewicht fallen: Durch die fleißigen Arbeiter und Arbeiterinnen konnten die Holzhackschnitzel unter den Spielgeräten verteilt werden, welche einen wichtigen Fallschutz bieten. Die Spielplätze der Gemeinde (Dünebusch Feldstraße, Bitzen Milchbude) sind ab sofort wieder geöffnet.

Im Anschluss an den ereignisreichen Tag waren die Helfer und Helferinnen zum gemeinsamen Ausklang und Grillen in das Dorfgemeinschaftshaus Bergtreff eingeladen. Auch wenn das Wetter typisch April spielte und sich Regenschauer, Hagel und Sonnenschein gefühlt im Zehn-Minuten-Takt abwechselten, trotzten die Frauen und Männer dem launischen Wettergott und verhalfen der Ortsgemeinde ihre Umwelt und die Natur wieder auf Vordermann zu bringen. Ortsbürgermeister Armin Weigel sprach dazu während einer kurzen Ansprache seinen besonderen Dank aus und betonte, dass solche Aktionen ohne den großen ehrenamtlichen Gedanken der Einwohner und Helfer nicht so einfach möglich seien.