Archivierter Artikel vom 04.09.2019, 13:15 Uhr
Neunkirchen

20 Jahre Haus Klotzbach: Theater, Spiele, Musik und Ehrungen beim „Tag der offenen Tür“

In der Neunkirchener Einrichtung der Diakonie in Südwestfalen Soziale Dienste wurde vier Tage lang gefeiert.

Ein festlicher Gottesdienst bildete den Abschluss der Feierlichkeiten im Haus Klotzbach.

Diakonie in Südwestfalen gGmbH

Neueste Errungenschaft der Einrichtung ist die „Tover Tafel“, zu Deutsch: Zaubertisch. Mitmachen war hier ausdrücklich erwünscht.

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Bewohner, Mitarbeiter, Nachbarn und Interessierte feierten den „Tag der offenen Tür“ im Haus Klotzbach bei Kaiserwetter.

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Seit 20 Jahren prägen Einrichtungsleiterin Christina Ziebold-Jung (dritte von links) sowie ihre Mitarbeiter Sabine Hirsch (zweite von links) und Waldemar Schmidt-Juhnke (dritter von rechts) das Leben im Haus Klotzbach mit. Dazu gratulierten (von links) Elke Kühn (Diakonie Soziale Dienste), Geschäftsbereichsleiter Achim Krugmann, Pfarrer Jörn Contag, theologischer Geschäftsführer der Diakonie in Südwestfalen, sowie Elke Schneider (Mitarbeitervertretung Haus Klotzbach).

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„Die Welt ist bunt“, das war Motto der Kinder- und Jugendtheatergruppe „Thetasis“, die zum Klotzbach-Jubiläum ihren großen Auftritt hatte.

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Man nehme eine gute Prise Sommersonne, eine Musikband und eine Theatergruppe, ein Dutzend Spiele und unzählige freiwillige Helfer – schon hat man das perfekte Rezept für eine gelungene Geburtstagsfeier. So, wie jetzt im Haus Klotzbach in Neunkirchen. Mit einem prall gefüllten Programm feierte die Einrichtung der Eingliederungshilfe innerhalb der Sozialen Dienste der Diakonie in Südwestfalen ihr 20-jähriges Bestehen.

„Hier fühlt man sich direkt gut aufgehoben, wie in einer richtigen Familie“, machte Pfarrer Jörn Contag, theologischer Geschäftsführer der Diakonie in Südwestfalen, bei der Begrüßung zum „Tag der offenen Tür“ deutlich. Im Haus Klotzbach stehe jeder für den anderen ein, „hier hilft man zusammen“. Das zeigte sich auch bei der Organisation und Ausrichtung des Tages. Nicht nur, dass sich viele Neunkirchener Vereine, wie etwa die Feuerwehr, der CVJM, der Heimatverein oder das DRK beteiligten – auch die Angehörigen der Mitarbeiter waren Teil des Teams, das sich um die vielen Gäste bemühte.

Die Besucher kamen mit allerlei Glückwünschen und Geschenken, so auch Neunkirchens Bürgermeister Dr. Bernhard Baumann. Er lud die Belegschaft des Hauses zu einem Besuch der nahe gelegenen Eisdiele ein. Über bunte Blumensträuße freuten sich zudem einige Mitarbeiter „der ersten Stunde“. Einrichtungsleiterin Christina Ziebold-Jung, Waldemar Schmidt-Juhnke und Sabine Hirsch sind seit 20 Jahren Teil des Teams. „Ihr habt dem Haus Klotzbach einen Stempel aufgedrückt, aber das Haus hat auch euch geprägt“, sagte Achim Krugmann, Geschäftsbereichsleiter Soziale Dienste.

Dem offiziellen Teil schloss sich ein bunter Nachmittag auf dem Hof des Alten Pfarrhauses an. Hier wurden Würstchen und Waffeln serviert, die Kinder konnten sich schminken oder von Clown Micha unterhalten lassen oder sich auf der Spielstraße austoben. Im Alten Pfarrhaus war die Kaffeetafel von Mitgliedern der Kirchengemeinde reich gedeckt worden. Zu einem gemütlichen Plausch fanden Bewohner, Mitarbeiter und Gäste hier zusammen. Ins Haus Klotzbach lockte unter anderem die Tover Tafel. An diesem virtuellen Spielgerät konnten die Interessierten unter anderem ihr Geschick im Tischfußball testen.

Den lauen Sommerabend gestaltete die Neunkirchener Band Ekkum Mukke. Vorausgegangen war dem „Tag der offenen Tür“ die Aufführung der Kinder- und Jugendtheatergruppe Thetasis aus Netphen-Eschenbach. „Die Welt ist bunt“ lautete dabei das Motto auf der Bühne im Festzelt. Den Abschluss des Festes bildete ein Gottesdienst, der vom Posaunenchor der Kirchengemeinde Neunkirchen umrahmt wurde. Nach dem Kirchencafé zog es Bewohner und Angehörige ins Haus Klotzbach zum gemeinsamen Mittagessen.