Archivierter Artikel vom 11.03.2020, 12:13 Uhr
Koblenz

Ziel des zweitägigen Workshops „Gesichter der Migration“ war Auseinandersetzung mit Vergangenheit und Gegenwart

Einen zweitägigen Workshop für geflüchtete Frauen haben die Interkulturellen Dienste des Diakonischen Werkes Koblenz gemeinsam mit der Schauspielschule Koblenz organisiert.

©belleisart
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Foto: Isa Hoffmann

Ziel der Veranstaltung war die Auseinandersetzung mit dem derzeitigen Ich und mit dem der Vergangenheit. Acht Frauen nahmen teil und schauspielerten unter der Anleitung von Schauspielschüler Viktor Lee. Durch vielfältige Übungen in der Schauspielschule lernten die Frauen, ihre Vergangenheit und ihre Gegenwart ohne Sprache zu verbildlichen. Festgehalten durch aussagekräftige und wirkungsvolle Bilder wurde dies durch die Fotografin Isa Hoffmann (Belle is Art). Sie fing Momentaufnahmen der Frauen während des Schauspielens ein. Das Projekt endet mit einer privaten Ausstellung der Fotografien, die die Frauen bisher selbst noch nicht zu Gesicht bekommen haben. Bei späteren Veranstaltungen sollen die Bilder auch für deren Teilnehmende zu betrachten sein.

Bericht von: Jennifer Althausen