Archivierter Artikel vom 29.10.2018, 15:39 Uhr
Koblenz

Wohnprojekt bringt Studierende und ältere Menschen zusammen

Die Hochschule Koblenz informierte über Wohnpartnerschaften.

Anne Dommershausen (Mitte) freute sich, dass Susanne Rott (Zweite von links) und Elif Sezgin (rechts) sowie Theodore Wenzel (Zweite von rechts) über die Vorteile der Wohnpartnerschaften berichten konnten. Christa Schmitz (links) wohnt seit einigen Tagen auch mit einem Studenten zusammen.
Anne Dommershausen (Mitte) freute sich, dass Susanne Rott (Zweite von links) und Elif Sezgin (rechts) sowie Theodore Wenzel (Zweite von rechts) über die Vorteile der Wohnpartnerschaften berichten konnten. Christa Schmitz (links) wohnt seit einigen Tagen auch mit einem Studenten zusammen.
Foto: Studierendenwerk Koblenz

Im Rahmen der Interkulturellen Wochen wurde am 25. Oktober in der Hochschule Koblenz das Projekt „Wohnen für Hilfe“ vorgestellt, welches 2016 von der Hochschule sowie dem Studierendenwerk ins Leben gerufen wurde. „Wohnen für Hilfe“ bringt Studierende und ältere Menschen oder auch Familien zusammen. Pro Quadratmeter überlassenem Wohnraum müssen die Studierenden eine Stunde Hilfe pro Monat im Haushalt leisten zum Beispiel im Garten oder bei Einkäufen, im Gegenzug dazu zahlen sie eine reduzierte Miete oder nur die Nebenkosten. Pflegeleistungen sind jedoch ausgeschlossen.

Anne Dommershausen informierte zunächst allgemein über die Zielsetzung des Projektes und zeigte dann einen Film über eine bereits bestehende Wohnpartnerschaft in Koblenz-Asterstein. Im Anschluss berichteten Susanne Rott und Elif Sezgin über ihre bereits seit Februar 2017 erfolgreich bestehende Wohnpartnerschaft in Koblenz Karthause. Theodore Wenzel hat bereits zwei Studentinnen beherbergt, die sich jedoch zwischenzeitlich für einen anderen Studienort entschieden haben. Die Erfahrungen mit den Wohnpartnerinnen waren jedoch so positiv, dass sie nun erneut Wohnraum für eine Studentin zur Verfügung stellen möchte.

Die neueste Wohnpartnerschaft wurde vor zwei Tagen in Güls beschlossen. Christa Schmitz teilt ihr Haus im Rahmen von „Wohnen für Hilfe“ künftig ebenfalls mit einem Studenten.

Ziel des Projektes ist es laut Anne Dommershausen, eine einjährige Wohnpartnerschaft zu etablieren. Die Herausforderung des Projektes ist es, Wohnpartner mit ähnlichen Interessen und Bedürfnissen zusammenzubringen. Aktuell gibt es zwölf Wohnpartnerschaften, vier weitere befinden sich noch in der Vermittlungsphase.