Archivierter Artikel vom 05.07.2022, 16:26 Uhr
Koblenz

Wald der Zukunft

Die Sparkasse fördert das Naturschutzprojekt „Klimawald“ im Stadtwald Koblenz.

Von Pressemitteilung der Sparkasse Koblenz
Das Bild zeigt Matthias Nester, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Koblenz (Mitte), gemeinsam mit Sebastian Schmitz, Leiter des Forstamtes Koblenz (rechts) und Marc Brombach, Revierleiter Remstecken (links).
Das Bild zeigt Matthias Nester, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Koblenz (Mitte), gemeinsam mit Sebastian Schmitz, Leiter des Forstamtes Koblenz (rechts) und Marc Brombach, Revierleiter Remstecken (links).
Foto: Sparkasse Koblenz

Der Klimawald im Stadtwald Koblenz ist im vergangenen Jahr mit verschiedenen Setzlingen bepflanzt worden. Das Projekt dient dazu, rauszufinden, welche Bäume sich bei dem wandelnden Klima besser in unserem Wald etablieren können. Die Sparkasse Koblenz unterstützt dieses wichtige Projekt, das vom Forstamt Koblenz ins Leben gerufen wurde. Der Vorsitzende der Sparkasse Koblenz Matthias Nester schaute sich nun die Entwicklung vor Ort an. Denn er selbst hat im vergangenen Jahr gemeinsam mit Koblenzer Oberbürgermeister David Langner einige Setzlinge im Klimawald gepflanzt. „Der Klimawald ist ein wichtiges Projekt, um die Zukunft des Stadtwaldes zu gestalten. In unserem Ökosystem spielt der Wald eine große Rolle. Für uns als Sparkasse Koblenz war es wichtig auch zum Erhalt des Stadtwaldes beizutragen. Deswegen haben wir uns entschieden hier fünf Jahre lang auch die größere Summe – insgesamt 100.000 Euro – in die Hand zu nehmen, um stressresistente Bäume zu pflanzen und somit den Stadtwald nachhaltig zu erhalten.“

Auch ist es wichtig, den engen Austausch mit den Projektleitern von Landesforsten zu pflegen. Das Projekt erfordert nämlich viel Arbeit. Sebastian Schmitz, Leiter des Forstamtes Koblenz erklärt: „Mit dem reinen Anpflanzen ist es einfach nicht getan. Die Bäume müssen eine gewisse Förderung durch den Menschen erhalten. Zum Beispiel wächst die Begleitflora einfach mit und konkurriert somit mit den Bäumen um Licht, um Wasser, um Nährstoffe. In der Anfangsphase ist es einfach wichtig den Bäumchen einen gewissen Vorteil zu verschaffen. Das tun wir durch gezieltes weg mähen der Begleitvegetation.“

Mit zwölf verschiedenen Baumsorten wurde das wichtige Projekt gestartet, um zu sehen welche der Baumarten mit der Trockenheit besser umgehen kann. Auch lernen die Experten dabei, wie der Wald der Zukunft kultiviert werden muss. Sie sehen schon erste Ergebnisse: „Wir hatten große Hoffnung auf Tannen gesetzt und haben auch schon erste Schlüsse ziehen können. Beispielsweise haben wir eine russische Tanne gepflanzt, die sich nicht so gut entwickelt hat. Wir haben auch eine französische Esche da, die sich wiederum sehr gut etabliert und auch einen sehr schönen Höhentrieb gebildet hat. Wir sehen schon erste Baumarten, die wir bisher im Stadtwald noch nicht kultiviert hatten, die sich aber gut entwickeln und somit zukunftsfähig sind“, erläutert Marc Brombach, Leiter des Forstreviers Remstecken.

Matthias Nester fasst abschließend zusammen: „Ich bin wirklich beeindruckt, was die Natur in einem Jahr produziert und ich freue mich auch, dass die meisten unserer Setzlinge gut angegangen sind. Jetzt können wir mal schauen, wie die Arten und Sorten sich die nächsten Jahre entwickeln. Es wäre schön, wenn man dann Erkenntnisse hätte, welche Mischung in Zukunft dazu beiträgt, ein stabiles Waldökosystem in und um Koblenz zu erzeugen.“

Ausführliche Informationen zu allen Projekten, Bilder und Video-Berichte gibt es auf www.sparkasse-koblenz.de/nachhaltigkeit

Pressemitteilung der Sparkasse Koblenz