Archivierter Artikel vom 11.08.2022, 15:06 Uhr
Koblenz

Voller Erfolg der Fußball-Feriencamps

FVR-Stiftung zelebriert Offenheit weit über den Sport hinaus.

Das Foto zeigt (von links) FVR-Präsident Gregor Eibes, FVR-Ehrenpräsident Walter Desch, Staatssekretärin und Schirmherrin Heike Raab, MartinaBest-Liesenfeld (Caritasdirektorin Koblenz), Susanne Weber (SportjugendRheinland) und Thomas Theisen (Campleiter in Mülheim Kärlich).
Das Foto zeigt (von links) FVR-Präsident Gregor Eibes, FVR-Ehrenpräsident Walter Desch, Staatssekretärin und Schirmherrin Heike Raab, MartinaBest-Liesenfeld (Caritasdirektorin Koblenz), Susanne Weber (SportjugendRheinland) und Thomas Theisen (Campleiter in Mülheim Kärlich).
Foto: Foto Seydel

Eine erlebnisreiche Woche liegt hinter vielen Kindern im Rheinland: „Fußball hilft!“, die Stiftung des Fußballverbandes Rheinland, veranstaltete gemeinsam mit den ausrichtenden Vereinen beziehungsweise Fußballkreisen, in Kooperation mit der Sportjugend Rheinland und einer Vielzahl von Unterstützern in der ersten Woche der Sommerferien zehn Feriencamps im nördlichen Rheinland-Pfalz. „500 Kinder im Alter von acht bis zwölf Jahren, 100 ehrenamtliche Betreuer, zehn Feriencamps in den neun Fußballkreisen des Fußballverbandes Rheinland, darunter zwei für die Ahr: Das alles macht auch die Stärke des Fußballs aus“, sagte Gregor Eibes, Präsident des Verbandes, bei der Vorstellung eines der Camps bei der SG 2000 Mülheim-Kärlich.

Die Idee von „Fußball hilft!“, vor allem solche Kinder, denen die Pandemie zugesetzt hatte, für die Zeit vom 25. bis 29. Juli kostenlos in die von den Vereinen organisierten Camps einzuladen, ist vollkommen aufgegangen. Davon konnte sich auch Schirmherrin Heike Raab überzeugen, Staatsekretärin des Landes und Bevollmächtigte beim Bund und für Europa, für Medien und Digitales. Sie erlebte das Angebot der Vereine für Sport und Spiel und tolle Farbtupfer wie den Auftritt des meistbeachteten deutschen Fußball-Freestylers Jannik und einer besonderen Clowngruppe, die auch Nachdenkliches in das Programm einbrachte. „Alle Kinder haben während der Pandemie gelitten, denn Kinder leben von Begegnungen und dem Austausch untereinander. Dass die Camps nicht nur für Kinder und Jugendliche der Fußballvereine offen sind, sondern auch für Kinder aus sozialen Brennpunkten, ist ein überragender Bestandteil des Angebotes des Fußballverbandes“, sagte Raab. Diese Offenheit bei der Teilnahme ist auch für die Koblenzer Caritas-Direktorin Martina Best-Liesenfeld ein hervorstechendes Merkmal der Camps.

„Es macht allen Beteiligten riesigen Spaß – und das ist das Wichtigste. Die Camps halten tolle Angebote bereit, mit großer Vielfalt“, meinte Tom Theisen, bei der SG 2000 Mülheim-Kärlich verantwortlich für das Camp. Das unterstrich auch Susanne Weber, stellvertretende Geschäftsführerin der Sportjugend: „Diverse Studien zeigen, dass die Kinder während der Pandemie zu wenige Bewegung hatten. Es ist wichtig, dies nun auch über solche Camps zu fördern, zumal so auch die Lust auf Sport im Verein geweckt wird.“

Helmut Liesenfeld aus dem Vorstand von „Fußball hilft!“, Ideengeber und Gesamtorganisator dieser anspruchsvollen Ferienangebote, verweist auf die Unterstützung vieler Sponsoren, aber er dankt vor allem den Fußballvereinen und ihren Mitarbeitern für die Durchführung. Feriencamps haben einen hohen Stellenwert in der Erlebniswelt von Kindern“, stellte Walter Desch abschließend fest, der Vorsitzende der Stiftung „Fußball hilft!“ und Ehrenpräsident des FVR. „Besser als in die Betreuung von Kindern kann man Geld nicht investieren.“

Pressemitteilung des Fußballverbandes Rheinland