Archivierter Artikel vom 12.04.2018, 14:47 Uhr
Asterstein

Unterhaltsam auf weltweite Missstände aufmerksam gemacht

Das Hope-Theatre Nairobi befasst sich neben fairem handel mit Wasserknappheit, Frauenrechten, Diskriminierung und Ausbeutung. Die Schauspieler waren zu Gast am Gymnasium auf dem Asterstein.

Foto: Gymnasium Asterstein

Afrikanische Klänge sind die Schüler des Gymnasiums auf dem Asterstein seit etlichen Jahren gewohnt. Schließlich organisiert die schuleigene Ruanda-AG regelmäßige Workshops oder bereitet sich auf die Austauschfahrten in das afrikanische Land vor. Tolle Rhythmen, gepaart mit bissigen Dialogen rund um den fairen Handel weltweit, akrobatischen Einlagen, tänzerischen Choreographien und zahlreichen Mitmachaktionen gab es in dieser Fülle und Qualität bislang jedoch selten.

Foto: Gymnasium Asterstein

Der aus Wien stammende Schauspieler, Regisseur und Choreograph Stephan Bruckmeier tourt mit seinem kenianischen Ensemble wieder einmal durch Europa. Die Schauspieler stammen alle aus der kenianischen Hauptstadt Nairobi und viele sind bereits seit der Gründung im Jahr 2009 mit dabei. Neben Auftritten auf Teeplantagen, Frauengefängnissen, vor Regierungen oder Nichtregierungsorganisationen sind es vor allem die Schulen, die durch diese jungen Künstler gerne besucht werden. Das Hope-Theatre Nairobi möchte dabei abwechslungsreich und unterhaltsam auf bestehende Missstände des weltweiten Handels aufmerksam machen. Fairtrade, beziehungsweise ein fairer Welthandel, ist dabei eines der dargestellten Ziele neben Wasserknappheit, Frauenrechten, Diskriminierung und Ausbeutung.

Foto: Gymnasium Asterstein

Die rund 120 Schüler des Gymnasiums auf dem Asterstein dankten nach einer knapp zweistündigen Vorstellung mit stehenden Ovationen. Im Anschluss an die Vorstellung hatten die Schüler noch die Möglichkeit, mit dem Regisseur und den Schauspielern ins Gespräch zu kommen.

Für das kommende Jahr haben die Organisatoren der Ruanda-AG bereits einen weiteren Auftritt des Hope Theatre Nairobi vereinbart.