Archivierter Artikel vom 26.07.2021, 13:55 Uhr
Weißenthurm

SPD VG Weißenthurm tagt zu aktuellen Themen

Wie schon nach der ersten Corona-Welle, war es der SPD VG Weißenthurm wichtig, der ortsansässigen Wirtschaft mit einem Besuch unter die Arme zu greifen.

Die SPD sammelt sich im Hof des Kaltenengerser Hotels Larus.
Die SPD sammelt sich im Hof des Kaltenengerser Hotels Larus.
Foto: SPD VG Weißenthurm

So kehrte die Sozialdemokratie kürzlich zu einer Sitzung im Kaltenengerser Hotel „Larus“ ein und ließ sich reichlich bewirten. Die Tagesordnung präsentierte sich gewohnt umfangreich. Alle Beteiligten freuten sich eingangs über hohe Impfquoten. Auch unter den Anwesenden erhielten die meisten bereits den vollständigen Impfschutz. Dazu Klaus Herbel, Vorsitzender der SPD VG Weißenthurm: „Wir raten der Bevölkerung, unbedingt das volle Impfangebot zu nutzen, um sich selbst und andere zu schützen. Trotz Virusmutationen schützt die Impfung sicher vor schweren Krankheitsverläufen, oft auch vor der Ansteckung selbst.“

Als Gast begrüßte die Versammlung den Wahlkampfgeschäftsführer des Bundestagskandidaten Dr. Thorsten Rudolph, Martin Schlüter. Wie dieser berichtete, werde zukünftig wieder auf persönlicheren Wahlkampf zurückgegriffen, nachdem wegen der Pandemie zur Landtagswahl fast alle Präsenzformate abgesagt oder ins Internet verlegt werden mussten. Der Kandidat selbst ließ Grüße ausrichten, konnte wegen eines dienstlichen Termins bei der Ministerpräsidentin jedoch kurzfristig nicht teilnehmen.

Ein weiteres Thema war die Einbeziehung junger Menschen in kommunalpolitische Verantwortung. Besonders begrüßt wurden daher die jungen Kettiger SPD-Mitglieder Nick Quint sowie Yannis Schäfer. Letzterer ist bereits Ausschussmitglied. Zusammen wird an Formaten gearbeitet, andere Menschen für ein Engagement in der Politik zu gewinnen. Als bevorzugtes Mittel wird an einer Veranstaltung namens „Pizza & Politik“ gearbeitet, die für Interessierte einen ungezwungenen Rahmen schafft. Das Format soll im Spätherbst starten. Informationen folgen.

Nach Beendigung und in den Folgetagen der Sitzung wurde in den Medien das Ausmaß des Jahrhunderthochwassers bekannt. Durch regionale Starkregen und tsunamiartige Fluten kamen im Norden von Rheinland-Pfalz und im Süden von Nordrhein-Westfalen viele Menschen ums Leben und noch mehr haben Hab und Gut verloren. Ganze Ortsteile wurden durch die Wucht der Fluten fortgerissen. Hierzu Klaus Herbel, Vorsitzender der SPD VG Weißenthurm: „Wir sind entsetzt und haben uns gleich an den Spenden in den Sammelstellen beteiligt. Vor allem danken wir den Rettungs- und auch privat organisierten Einsatzkräften, die gegen die Folgen der Katastrophe kämpften. Unter dem Eindruck der Bilder stellen wir uns die Frage, ob wir noch sinnvolle Maßnahmen ergreifen können, um unsere Verbandsgemeinde vor ähnlichen Katastrophen zu schützen.“