Archivierter Artikel vom 25.02.2019, 15:07 Uhr
Koblenz

Schlimme Erlebnisse besser verarbeiten

Der Verein Friedenskinder unterstützt die Traumaambulanz der KJH Arenberg mit 5000 Euro.

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Das Bild zeigt den Ersten Vorsitzende Bernd Wangelin (Mitte) bei der Scheckübergabe an  Daniela Strauch (links) und den Vorstandsvorsitzenden des Vereins Seraphisches Liebeswerk Koblenz Wolfgang Mogendorf (rechts).
Das Bild zeigt den Ersten Vorsitzende Bernd Wangelin (Mitte) bei der Scheckübergabe an Daniela Strauch (links) und den Vorstandsvorsitzenden des Vereins Seraphisches Liebeswerk Koblenz Wolfgang Mogendorf (rechts).
Foto: Seraphisches Liebeswerk

Wenn traumatisierte Kinder und Jugendliche nicht die Möglichkeit erhalten, ihre Erlebnisse zu verarbeiten, kommt es häufig zu schwierigen Entwicklungsstörungen, und der Lebensweg wird steiniger. Dieser Herausforderung hat man in der KJH Arenberg bereits vor acht Jahren entgegen gewirkt und ein ambulantes Therapieangebot geschaffen, welches Kindern und Jugendlichen eine rasche und unbürokratische Hilfe zur Bearbeitung ihrer traumatischen Erlebnisse bietet. Die Krankenkassen erteilen keine Zulassung für diese Arbeit und auch die öffentliche Jugendhilfe stellt nur unzureichend finanzielle Mittel zur Verfügung.

Mit der Spende des Vereins Friedenskinder in Höhe von 5000 Euro können nun bis zu sechs Kinder ohne lange Wartezeit bei einem Therapeuten eine Behandlung in der Traumaambulanz der KJH Arenberg beginnen.

„Wir wollen gezielt in Koblenz nachhaltige Projekte fördern und wissen nur zu gut, wie wichtig diese Arbeit für die Kinder ist“ sagte der Erste Vorsitzende Bernd Wangelin bei der Scheckübergabe an Daniela Strauch und den Vorstandsvorsitzenden des Vereins Seraphisches Liebeswerk Koblenz Wolfgang Mogendorf.

Der Verein Friedenskinder leistet Hilfe für Kinder, die an den Folgen von Krieg, Katastrophen, Armut und Krankheit leiden oder auf andere Weise benachteiligt sind. In diesem Sinne werden vor allem Kinder mit Flucht- und Kriegserfahrungen von diesen Spendengeldern nun bei der KJH Arenberg unterstützt.