Archivierter Artikel vom 15.11.2019, 09:16 Uhr
Koblenz

Pfarrei St. Martin auf dem Weg in die Zukunft – Engagierte Christen trafen sich

Das Bistum Trier baut seine Struktur fundamental um. Unterhalb der Bistumsebene wird es nur noch 35 Kirchen- und Pfarrgemeinden der Zukunft geben. Bisher sind es 887. Die Pfarrei der Zukunft Koblenz wird zum 1. Januar 2020 errichtet.

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Beim Patronatsfrühschoppen wurde angeregt über die Neustrukturierung des Bistums und die Chancen für die Pfarrei St. Martin diskutiert.
Beim Patronatsfrühschoppen wurde angeregt über die Neustrukturierung des Bistums und die Chancen für die Pfarrei St. Martin diskutiert.
Foto: privat

Die 32 Kirchen- und Pfarrgemeinden in und um Koblenz verschmelzen dann zu einer Pfarrei. Das kirchliche Leben wird vor Ort dann in „Orten von Kirche“ stattfinden. Dies sind Zusammenschlüsse engagierter Christen, die ein gemeinsames Ziel verfolgen.

Auch der Pfarrgemeinderat St. Martin trägt dieser Entwicklung Rechnung, denn die Pfarrgemeinde St. Martin wird es ab dem 1. Januar nicht mehr geben, sondern „Orte von Kirche“, die sich um das Kirchengebäude gruppieren. So wurden die bisherigen Gruppierungen gefragt, ob sie „Ort von Kirche“ werden möchten und welches ihr Selbstverständnis ist und welchen Beitrag für die Pfarrei der Zukunft sie leisten wollen.

Im Patronatsgottesdienst stellten Dr. Matthias Krist, Gisela Schad und Hermann Schmitt die Ergebnisse dieser Umfrage der Gemeinde vor und riefen zur Mitarbeit und Gründung eigener „Orte von Kirche“ auf. So wird die Chorgemeinschaft und die Wortgottesdienstgruppe als Ort von Kirche weitermachen. Die Messdiener haben sich in „Junge Kirche St. Martin“ umbenannt. Der Eine-Welt-Kreis macht als „Solidarität weltweit – Aktion Reistag“ weiter. Der bisherige Organisationsausschuss wird als „Treffpunkt St. Martin“ weiterhin den Frühschoppen und die Feste durchführen und der bisherige Pfarrgemeinderat wird unter dem vorläufigen Titel „Netzwerk St. Martin“ seine koordinierende sowie planende Funktion wahrnehmen.

Auf Stellwänden in der Kirche konnten sich die Gemeindemitglieder über die einzelnen „Orte von Kirche“ informieren und im anschließenden Patronatsfrühschoppen wurde angeregt über die Neustrukturierung des Bistums und die Chancen für die Pfarrei St. Martin diskutiert.