Archivierter Artikel vom 04.08.2022, 16:18 Uhr
Koblenz

Offenes Training in der WKA mit JAM JobAction

Die Teilnehmenden und Trainer des Jugendprojektes JAM JobAction der trigon Beratungsgesellschaft in Koblenz veranstalteten kürzlich gemeinsam mit der Willems Kampfkunst Akademie ein offenes Training

Foto: WKA-Koblenz

Soziales Engagement wird beim amtierenden Bundestrainer Bernie Willems, Träger des neunten Dan im Taekwondo und Kickboxen, ganz großgeschrieben. In der Vergangenheit durften die Teilnehmer des Jugendprojekts der trigon-Beratungsgesellschaft regelmäßige und erfolgreiche Trainings absolvieren. In der WKA Koblenz wird Jugendlichen bezüglich Wertevermittlung ein großer Platz eingeräumt. Die Themen sind: Aufmerksamkeit, Respekt, Disziplin, Teamwork, Selbstvertrauen, Sicherheit und vieles mehr.

Bernhard Willems steht dem Jugend-Projekt „JAM-JobAction“ der trigon-Beratungsgesellschaft seit Anfang diesen Jahres als fester Kooperationspartner zur Verfügung. Das Projekt wird durch das Jobcenter der Stadt Koblenz unterstützt und kofinanziert aus Mitteln der europäischen Union und des Ministeriums für Arbeit, Soziales, Transformation und Digitalisierung des Landes Rheinland-Pfalz.

Seit Januar diesen Jahres trainieren die Teilnehmer des Projektes „JAM Jobaction“ regelmäßig in den Räumlichkeiten der Willems Kampfkunst Akademie unter der Leitung des amtierenden Bundestrainers Bernhard Willems. Da einige der Jugendlichen in den nächsten Tagen und Wochen in eine Ausbildung oder eine schulische Weiterqualifizierung einmünden, wurde ein offenes Abschlusstraining veranstaltet, zu dem Interessierte eingeladen waren, um zuzuschauen oder auch mitzumachen. Die jungen Sportler waren hochmotiviert und zeigten gerne, was sie im letzten halben Jahr gelernt hatten. Die anwesenden Gäste, darunter Arbeitsvermittlerinnen der Jugendberufsagentur Koblenz, waren beeindruckt, mit wie viel Enthusiasmus die Jugendlichen an die Sache herangingen. Tenor beim anschließenden Stehempfang bei kleinen Snacks und kühlen Getränken war, dass man die Teilnehmenden in diesem Umfeld aus einer ganz neuen, unerwarteten Perspektive kennenlernt und merkt, was alles in ihnen steckt an Selbstdisziplin und Durchhaltevermögen. Immer wieder betont Trainer Bernie Willems, wie wichtig gegenseitiger Respekt ist. Das Wissen um die erlernten Kampfkunsttechniken, mit deren Hilfe man sich körperlich und seelisch stärker fühlt, führt letztendlich zu einem Verzicht auf Gewalt und der Vermeidung von Konfrontationen im Alltag. Ein weiteres Ziel ist es, Handlungskompetenzen im Arbeits- und Sozialbereich zu fördern und Jugendlichen und jungen Erwachsenen durch Gewaltprävention und Anti-Aggressionstraining die Erfahrung von Selbstwirksamkeit zu vermitteln und ihnen Alternativen bei potenziell niedriger Frustrationstoleranz aufzuzeigen. Besonders hervorzuheben ist die Kombination verschiedener Kampfkünste in Verbindung mit meditativen Übungen und Atemtechniken. Auch die Trainer des Jugendprojektes JAM JobAction – Projektleiterin Sevim Beckers, Dozent Richard Bennek sowie Ausbilderin Alexandra Kurz – waren wie immer mit vollem Elan dabei. „Wir freuen uns über die positiven Veränderungen, die wir seit Beginn des Jahres bei vielen Teilnehmenden beobachten können. Sie sind selbstbewusster geworden und trauen sich auch im Alltag immer mehr zu“, berichten die drei. „Die regelmäßigen Trainingseinheiten werden wir auch in Zukunft auf jeden Fall beibehalten.“

Pressemitteilung: WKA Koblenz