Archivierter Artikel vom 25.01.2019, 12:00 Uhr
Koblenz

Münzen, Keramik, Glas und Porzellan aus längst vergangenen Zeiten

Die Buga-Freunde Koblenz besuchen die Ausstellung "Der aktuelle Fund – Weisser Gasse Koblenz“ im Haus der Archäologie des Landesmuseums auf der Festung Ehrenbreitstein und waren begeistert.

Foto: Freunde der Bundesgartenschau Koblenz 2011

Das Team Stauden- und Bankpflege stellte fest: Archäologie ist nicht langweilig. 30 Teammitglieder besuchten die Wechselausstellung "Der aktuelle Fund – Weisser Gasse Koblenz“ im Haus der Archäologie des Landesmuseums Koblenz, Festung Ehrenbreitstein.

Gerne hörten die Damen und Herren von Dr. Jennifer Schemper, Leiterin der in 2015 durchgeführten Grabungen auf dem Gelände des ehemaligen Stadtbads Koblenz, Details über den Verlauf der Arbeiten. Sie berichtete, dass die Archäologen den Boden bis zu einer Tiefe von 10 Meter Schicht um Schicht abhoben und dabei 24 Brunnen und Senkgruben, einen Friedhof mit 35 Skeletten und Spuren der mittelalterlichen Stadtmauer freilegten. Anhand der Ausstellungsstücke zeigte die Archäologie dann die Bedeutung der ans Tageslicht beförderten Funde (zum Beispiel die Überreste eines 14.000 Jahre alten Pferdes, Münzen, Keramik, Glas und Porzellan) für die Geschichtsschreibung der Stadt Koblenz.