Archivierter Artikel vom 02.07.2020, 10:01 Uhr
Bendorf

Karl-Fries Realschule plus Bendorf veranstaltet Schulentlassfeier

Schulentlassfeier mal anders – Corona zum Trotz.

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Foto: Karl-Fries Realschule plus Bendorf

Volle Kraft voraus – Lebe deinen Traum. Knapp 50 freiwillige Schüler der Abschlussklassen feierten gemeinsam einen stimmungsvollen Abschlussgottesdienst in der Turnhalle der Karl-Fries Schule. Sechs Schüler verschiedener Nationen und Religionen unterstützten durch Lesung und Fürbitten Werner Höhler, der wie jedes Jahr eine ganz besondere Atmosphäre geschaffen hat.

Foto: Karl-Fries Realschule plus Bendorf

Einen weiteren Beitrag zu dieser Atmosphäre leistete das Gottesdienst Team, bestehend aus der Sängerin Theresa G. (Gymnasium Bendorf), Profimusiker Harald Meyer (Andernach), Florian W. an der Technik (Höhr-Grenzhausen) und Alisa H. (Neuwied). Alisa berichtete aus ihrem Leben und erzählte, wie man in der Schule und im Beruf erfolgreich sein kann, obwohl Ärzte ihr sagten, dass sie es nicht schaffen wird, Erfolg im Leben zu haben.

„Ich hatte das Vorrecht durch den Gottesdienst zu moderieren und mit der Predigt den Schülern Mut zu machen, keine Angst vor dem Neuen nach den Ferien zu haben, sondern an sich zu glauben und dabei auch Gottes Hilfe in Anspruch zu nehmen“, so Höhler. Das Feedback zum Gottesdienst war durchweg positiv. Vielen Dank an Werner Höhler und den Mitwirkenden für die feierliche Einstimmung auf die Schulentlassfeier.

Nicht nur die zweite Hälfte dieses Schuljahres, sondern auch die Schulentlassfeier der Neunt- und Zehntklässler der Schule war anders als alle anderen zuvor. In einem persönlichen Rahmen wurde jede der fünf Abschlussklassen in kleinem Kreis in das Leben nach der Karl-Fries Schule entlassen. Die mahnenden Worte des Schulleiters Thomaßin, der auch sorgenvoll in die Zukunft der jungen Menschen blickte, fanden ein zuversichtliches Ende: „Das Leben ist schön! Macht was draus!“ In diesem Sinne wünscht die Schule allen (nun ehemaligen) Schülern für ihren weiteren Weg alles Gute.

„Es war leider nicht so, wie ich es mir gewünscht habe. Aber ein sehr wichtiger Punkt im Leben, auf den man stolz sein kann. Es wird wahrscheinlich für uns alle ein unvergessliches Erlebnis bleiben“, sagte eine Schülerin der Abschlussklasse.