Niederfell

Jahreskapitel der Mönchsberger Weinbruderschaft Niederfell im Gasthaus „Traube“ in Niederfell veranstaltet

Foto: privat

Brudermeister Andreas Barth resümierte zunächst den Jahrgang 2018. 2018 war wiederum kein normaler Weinjahrgang und von großen Auffälligkeiten geprägt, die den Winzer allerdings erfreut haben.

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Die Vegetation entwickelte sich gut in diesem denkwürdigen, scheinbar nicht aufhörenden Sommer 2018, der allerdings extrem trocken war. Die Reben in den Steilhängen scheinen aber an die Trockenheit gut gewöhnt zu sein, so dass Qualität und Quantität des Jahrganges sehr gut sind und zu einer historisch frühen Lese geführt haben.

In einer anschließenden Weinprobe wurden fünf Weine, allesamt Riesling-Weine aus Betrieben des Verbandes Deutscher Prädikats- und Qualitätsweingüter (VdP), aus den Jahrgängen 2017 und 2018 verkostet, miteinander verglichen und besprochen.

So fanden sich im Glas zwei Weine von der Saar, zwei von der Mosel und einer von der Ruwer. Die Saar-Weine aus den Lagen Altenberg, 2017er und Bockstein, 2018er stammen aus dem Weingut von Othengraven, Kanzem. Die Mosel war mit einem Piesporter Goldtröpfchen, 2017er und einem Goldtröpfchen Kabinett, 2018er aus dem Weingut Haart vertreten. Von der Ruwer kam ein Abtsberg Kabinett, 2018er aus dem Weingut Maxim Grünhaus, Mertesdorf, zur Verkostung.

Die jahrsgangsspezifischen Unterschiede konnten herausgeschmeckt werden und begeisterten die Teilnehmer. Die Reihe der besonderen Weinproben innerhalb der Kapitel soll fortgeführt werden.