Archivierter Artikel vom 10.12.2019, 13:38 Uhr
Koblenz

Infoveranstaltung vom Koblenzer Bündnis für Familie stößt auf großes Interesse

Das Koblenzer Bündnis für Familie hatte kürzlich zu einer „Informationsveranstaltung für Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber zur Organisation von Kindertagespflege im Betrieb“ eingeladen.

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Viele interessierte Arbeitgeber kamen zur Informationsveranstaltung des Koblenzer Bündnisses für Familie, um sich über die Organisation von Kindertagespflege im Betrieb zu informieren.
Viele interessierte Arbeitgeber kamen zur Informationsveranstaltung des Koblenzer Bündnisses für Familie, um sich über die Organisation von Kindertagespflege im Betrieb zu informieren.
Foto: Koblenzer Bündnis für Familie

Ziel war es, einen Beitrag zu leisten, zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf und damit durch die Erhöhung der Arbeitgeberattraktivität auch zum Abbau des Fachkräftemangels in Koblenz beizutragen. Zahlreiche interessierte Unternehmen, Behörden, ambulante und stationäre Pflegedienste besuchten die Veranstaltung.

Fachkräfte aus dem Jugendamt, erläuterten die rechtlichen Rahmenbedingungen zur Einrichtung von Kindertagespflege. Expertinnen, in deren Unternehmen/Behörden bereits ein solches Angebot verfügbar ist, berichteten über ihre praktischen Erfahrungen mit der Ausgestaltung und dem Betrieb einer Kindertagesbetreuung. Christiane Heimer (Lubberich Dental-Labor), Sarah Ali (Grone Bildungszentrum), und Kristina Poehse und Frau Bittner vom Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw) erläuterten, wie die Umsetzung der Kindertagesbetreuung bei den jeweiligen Arbeitgebern funktioniert und welche positive Resonanz es bei den Mitarbeitern findet. Danach wurde die Möglichkeit des Austauschs in der Pause und der anschließenden Fragerunde rege genutzt.

Vom Auditorium gab es viele positive Rückmeldungen und auch ein Dank an das Koblenzer Bündnis für Familie, für die sehr informative und gelungene Veranstaltung.

Damit hat sich der Wunsch des Koblenzer Familienbündnisses erfüllt, einen Betrag zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu leisten, wie Bündniskoordinatoren Minka Bäumges betont; „Wir wünschen uns, dass die Arbeitgeber, die eigene Betreuungsangebote für Kinder ihrer Mitarbeiter anzubieten planen, dem einen deutlichen Schritt nähergekommen sind. Ich bin davon überzeugt, dass dies zu einer wesentlichen Erhöhung der Mitarbeiterzufriedenheit und auch zur Personalbindung beiträgt:“. Die Sprecherin der Bündnisarbeitsgruppe, Daniela Schüller, die das Programm moderierte und durch den Vormittag führte, freut sich “dass so viele Informationen ausgetauscht wurden und die Fragen aus dem Auditorium dank der geladenen Expertinnen und Fachkräften aus dem Jugendamt beantwortet werden konnten".