Archivierter Artikel vom 26.09.2018, 14:28 Uhr
Kobern-Gondorf

Im Aspelbachtal kamen die Radfahrer ins Schwitzen

Der Verein plus/minus 60 aktiv startete zu seiner letzten Tagesradtour in diesem Jahr. Die Strecke führte von Niederfell, über Pfaffenheck, Boppard und Lahnstein bis nach Koblenz-Güls.

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Foto: Verein plus/minus 60 aktiv

Zur letzten Tagesradtour 2018 hatte der Verein plus/minus 60 aktiv am 20. September nach Niederfell eingeladen. Der Organisator der Tour, Klaus Link, begrüßte 16 Mitglieder und Freunde des Vereins um 9.30 Uhr auf dem Parkplatz beim Café Sander. Zunächst legten die Radler eine Schweigeminute für den verstorbenen Mitbegründer des Vereins plus/minus 60 aktiv, Volkmar Pies, aus Winningen, ein. Herr Pies hatte seit Bestehen des Vereins, bis seine Erkrankung es 2016 nicht mehr zuließ, die Radtouren geplant und durchgeführt.

Zunächst führte die Strecke durch das Aspelbachtal bis Pfaffenheck. Bei diesem Tourabschnitt beiträgt der Höhenunterschied circa 340 Meter auf etwas 10 Kilometer. Selbst für die 14 E-Bike-Nutzer war dieser Streckenabschnitt durchaus schwierig, für die drei konventionellen Fahrradfahrer jedoch eine besondere Herausforderung. Nach dem langen Anstieg wurde eine kurze Pause zum Verschnaufen und Sammeln der Gruppe eingelegt. Ab jetzt ging es nur noch bergab durch das Mühltal an den Rhein nach Boppard. Dort gab es eine Kaffeepause am Rheinufer. Mit der Fähre ging es dann auf die rechte Rheinseite. Flussabwärts führte der weitere Weg über Filsen, Osterspai und Braubach. Nachdem die Tourer in Lahnstein die Lahn überquert hatten, lag der Zielort, Maximilians Brauwiesen, in Sichtweite. Dort konnte ein verspätetes Mittagessen und natürlich auch ein frisch gezapftes Bier genossen werden.

So wurde danach gestärkt die Heimfahrt über die Eisenbahnbrücke Koblenz-Horchheim, durch die Kaiserin-Augusta-Anlagen und am Konrad-Adenauer-Ufer entlang bis zum Deutschen Eck angetreten.

Bei weiterhin strahlendem Sonnenschein wurden die letzten Kilometer entlang der Mosel bis zur Kurt-Schumacher-Brücke, und nach deren Überqueren auf dem Radweg der linken Moselseite über Güls bei bester Stimmung fortgesetzt. Bald war das Bistro des Campingplatzes Gülser Moselbogen erreicht, wo der Tourabschluss mit Kaffee und Kuchen stattfand.