Archivierter Artikel vom 14.05.2021, 09:30 Uhr
Koblenz

Gute Planung – perfektes Prozedere

Rhein-Mosel-Werkstatt leistet 620 Impfungen.

Rhein-Mosel-Werkstatt für behinderte Menschen

Rhein-Mosel-Werkstatt für behinderte Menschen

Rhein-Mosel-Werkstatt für behinderte Menschen

Rhein-Mosel-Werkstatt für behinderte Menschen

Die Pandemie und ihre Folgen bedeuten für die Rhein-Mosel-Werkstatt in ihren fünf Betriebsstätten seit dem Frühjahr vergangenen Jahres enorme Herausforderungen. Geschäftsführer Thomas Hoffmann blickt stolz und zufrieden auf das letzte Jahr zurück: „Mit sehr viel Einsatz und Disziplin ist es in unserer Betriebsgemeinschaft gelungen, gut durch diese Zeit zu kommen.“ Eine neue Zeitrechnung soll nun ab Juni beginnen, wenn die Mitarbeitenden und das Personal ihre freiwillige zweite Impfung mit Biontech erhalten werden. „Ein Anfang ist gemacht“, berichtet der Geschäftsführer. „Wir haben es geschafft, an drei Terminen und Standorten ein Impfangebot zu machen.“

Der Anfang wurde in Simmern gemacht, wo bereits Ende April 70 Impfungen gesetzt werden konnten. Zweigstellenleiter Heribert Wagner und Brunhilde Wierzoch-Wald vom Sozialdienst oblag die organisatorische Leitung. Am 7. Mai konnten in Kastellaun 185 Menschen ihre erste Impfung erhalten. Ein Orgateam um den Zweigstellenleiter Wilhelm Preuß schaffte auch hier einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten.

Einen Tag zuvor wurden in Koblenz 360 Impfungen angeboten. Mitarbeitende und Personal aus den Betriebsstätten Lützel, Weißenthurm und Koblenz durchliefen die extra vorbereiteten Stationen nach einem detaillierten Zeitplan. Dabei waren schon die An- und Abreise per Shuttlebusse eine logistische Herausforderung, die wie schon zuvor im Hunsrück, auch in Koblenz in Perfektion funktionierte. Betriebsleiter Dirk Schaal und Bernd Ehl vom Sozialdienst leiteten Planung und Abläufe. „Insgesamt können wir feststellen, dass auch schon im Vorfeld mit den notwendigen Formalitäten und nun in den tatsächlichen Abläufen, ein perfektes Prozedere geschafft wurde. Unser Dank gilt allen organisatorisch Beteiligten, aber auch jedem Einzelnen, denn die notwendige Kooperationsbereitschaft und Disziplin waren hier elementare Grundlagen“ fasst Hoffmann die geleisteten Impfungen zusammen. Speziell bedanken sich die Verantwortlichen an allen Impforten auch bei den ausführenden Ärzten und Sanitätern.

„Mit den Erfahrungen und unserem Know-How ist es uns vor den Zweit-Impfungen im Juni nicht bange.“ Ganz im Gegenteil, die RMW-Familie freut sich bereits auf den nächsten Schritt, der im Arbeitsalltag eine gehörige Portion Sicherheit und damit Erleichterung mit sich bringen wird. Nach dem Motto “Der Mensch im Mittelpunkt“, wird die Rhein-Mosel-Werkstatt weiterhin konzentriert und mit aller gebotenen Vorsicht für mehr als 900 beeinträchtigte Menschen Teilhabe am Arbeitsleben anbieten, mitten in einer Pandemie aber auch stets darauf bedacht, Teamwork und Freude an der Arbeit zu fördern. Die dazu hilfreichen Angebote und Maßnahmen werden mit der zweiten Impfung sukzessive wieder breiter aufgestellt werden können.