Koblenz

Enge Zusammenarbeit vereinbart: Bundestagsabgeordneter Rudolph und DGB-Regionalgeschäftsführer Hebeisen tauschen sich aus

Neben arbeitspolitischen Maßnahmen wurde auch über die anstehenden Betriebswahlen diskutiert.

Zu sehen sind (von links) der Koblenzer DGB-Regionalgeschäftsführer Sebastian Hebeisen und Dr. Rudolph.
Zu sehen sind (von links) der Koblenzer DGB-Regionalgeschäftsführer Sebastian Hebeisen und Dr. Rudolph.
Foto: Wahlkreisbüro Thorsten Rudolph, MdB

Der Antrittsbesuch des neu gewählten SPD-Bundestagsabgeordneten Dr. Thorsten Rudolph beim Koblenzer Regionalgeschäftsführer des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB), Sebastian Hebeisen, stand ganz im Zeichen des kurz zuvor vorgestellten Koalitionsvertrages. „Ich bin froh“, so Rudolph, „dass dieser Vertrag eine Reihe wichtiger arbeitspolitischer Maßnahmen enthält – von der Erhöhung des Mindestlohns über die Stärkung von Arbeitnehmerrechten bis hin zu Verbesserungen bei Weiterbildung und Qualifizierung.“

Einig waren sich die Gesprächspartner allerdings auch, dass vor allem im Bereich sogenannter prekärer Beschäftigungsverhältnisse noch viel getan werden muss. „Leiharbeit und Werkverträge müssen zu einem Notfallinstrument umfunktioniert werden und dürfen nicht die Regel sein“, betonte Hebeisen. Wichtig sei es zudem, die Tarifbindung gerade auch in diesem Bereich zu erhöhen.

Neben dem Koalitionsvertrag waren auch die anstehenden Betriebsratswahlen ein Thema. Für die Demokratie im Betrieb, so Hebeisen, engagieren sich deutschlandweit über 100.000 Menschen ehrenamtlich, von denen die große Mehrheit in Gewerkschaften des DGB organisiert seien. „Diese beeindruckende Zahl zeigt deutlich, wie richtig es ist, die betriebliche Mitbestimmung weiter zu stärken und auszubauen“, ist Rudolph überzeugt. Um in diesen und vielen anderen Fragen in den nächsten Jahren voranzukommen, vereinbarten Rudolph und Hebeisen zum Abschluss des konstruktiven Gesprächs, weiter in engem Austausch zu bleiben.