Kreis Koblenz

Eifelverein wanderte über die Höhen des Westerwaldes

Corona hat viele Spuren hinterlassen. Dazu gehört auch, dass viele Wanderer leicht an Leibesfülle gewonnen, dafür aber geringfügig an Kondition verloren haben.

Das Foto zeigt Wanderführer Christoph Lange (rechts).
Das Foto zeigt Wanderführer Christoph Lange (rechts).
Foto: Herrmann Poschkamp

Dagegen war eine anspruchsvolle Wanderung von Dausenau an der Lahn über die Höhen des Westerwaldes bis hoch nach Zimmerschied und dann wieder zurück die richtige Therapie. 17 Kilometer, 500 Höhenmeter und das bei hochsommerlichen Temperaturen. Es war nur eine kleine, aber feine Gruppe, die sich von dieser Herausforderung nicht abschrecken ließ. Der Weg verlief über weite Strecken durch tiefe Wälder, bei denen die Hitze gut auszuhalten war. Es gab aber auch eine ganze Reihe von schweißtreibenden Aufstiegen. Unterwegs erläuterte Christoph Lange eine ganze Reihe von einheimischen Gewächsen, aber auch Pflanzen mit Migrationshintergrund, wie zum Beispiel das Kanadische Springkraut. Forstarbeiten und kleinere Umwege verlängerten die Wanderstrecke nach und nach um den einen oder anderen Kilometer. Dadurch hatte die Gruppe nicht nur das glückliche Gefühl, etwas für ihre Kondition beziehungsweise gegen die Folgen von Corona getan zu haben, sondern auch Durst auf ein kühles Bier.