Archivierter Artikel vom 16.11.2018, 15:28 Uhr
Koblenz

Die Resonanz war mehr als positiv

Das 7. Koblenzer Herzsymposium des Gemeinschaftsklinikums Mittelrhein regt Mediziner zur Diskussion an.

Lesezeit: 1 Minuten
Organisatoren, Referenten und der Koblenzer Oberbürgermeister freuen sich über eine gelungene Veranstaltung des Gemeinschaftsklinikums Mittelrhein (von links): Dr. Dietmar Burkhardt, Prof. Dr. Frank Flachskampf, Dr. Ramin Sotoudeh, David Langner, Dr. Waldemar Bojara und Dr. Ralph Rüdelstein.
Organisatoren, Referenten und der Koblenzer Oberbürgermeister freuen sich über eine gelungene Veranstaltung des Gemeinschaftsklinikums Mittelrhein (von links): Dr. Dietmar Burkhardt, Prof. Dr. Frank Flachskampf, Dr. Ramin Sotoudeh, David Langner, Dr. Waldemar Bojara und Dr. Ralph Rüdelstein.
Foto: Gemeinschaftsklinikum Mittelrhein gGmbH

„Das Symposium hat eine besondere Bedeutung für Koblenz“, hob der Oberbürgermeister der Stadt Koblenz, David Langner, bei seiner Begrüßung in der Rhein-Mosel-Halle hervor. Bereits zum 7. Mal hatte das Kardiologie-Team des Gemeinschaftsklinikums Mittelrhein niedergelassene Ärzte und Klinikärzte aus der Region eingeladen. Neben den eigenen Spezialisten waren auch international renommierte Referenten beim Symposium „Herzmedizin heute – Ein Netzwerk für unser zentrales Organ“ dabei.

Das diesjährige Themenspektrum war sehr breit und praxisorientiert. Dr. Waldemar Bojara, Chefarzt der Kardiologie im Kemperhof, sprach über die zunehmende Bedeutung der Behandlung koronarer Herzkrankheiten und stellte neueste technische Entwicklungen auf diesem Gebiet vor. Zudem gab er seine Erfahrungen in der Anwendung von Kreislaufunterstützungssystemen bei schwerstkranken Patienten weiter. Prof. Dr. Frank Flachskampf von der Upsala University in Schweden berichtete über Fallstricke in der Ultraschalldiagnostik von Herzklappenfehlern. Zur Behandlung von Cholesterinstoffwechselstörung beschrieb Dr. Dietmar Burkhardt, Chefarzt der Kardiologie im Ev. Stift St. Martin, die aktuelle medikamentöse Vorgehensweise. Prof. Dr. Burghard Schumacher aus dem Westpfalzklinikum Kaiserslautern befasste sich mit der Verhinderung von Schlaganfällen, insbesondere bei Patienten mit Vorhofflimmern. Aus Wiesbaden von der Helios Klinik war Prof. Dr. Dr. Markus Wolfgang Ferrari angereist. Sein Spezialgebiet ist die Anwendung von Herzpumpen bei Patienten mit akutem Kreislaufversagen. Abschließend stellte Dr. Ramin Sotoudeh aus dem Kemperhof bedeutsame klinische Studien der Kardiologie aus dem Jahr 2018 vor.

Rundum zufrieden zeigte sich das Organisationsteam mit der Veranstaltung: „Wir hatten interessante Fragestellungen, die zu spannenden und manchmal auch kontroversen Diskussionen führten. Die Resonanz war mehr als positiv.“