Archivierter Artikel vom 17.05.2021, 16:00 Uhr
Koblenz

Deutsche Post DHL setzt Zeichen für Diversität

Das Koblenzer Briefzentrum beteiligt sich an bundesweiter Aktion und wirbt für eine „bunte Post“. Anke Podewin, Leiterin Postniederlassung Koblenz: „Alle Mitarbeitenden sollen bei uns so akzeptiert werden wie sie sind, denn wir wollen die besten Arbeitsbedingungen für alle.“

Foto: deutsche post dhl group/bernd georg

Das Briefzentrum der Deutsche Post DHL Group in der Carl-Spaeter-Straße setzt ein buntes und unübersehbares Zeichen für Toleranz und Akzeptanz: Zum IDAHOBIT, dem internationalen Tag gegen Homo-, Bi-, Inter- und Transphobie am 17. Mai, weht eine Regenbogenflagge mit dem Konzernlogo auf dem Gelände der Betriebsstätte. Damit beteiligt sich Deutsche Post DHL in Koblenz an einer bundesweiten Aktion, mit der die Deutsche Post die Vielfalt im eigenen Unternehmen feiert. Die Regenbogenflaggen werden an insgesamt mehr als 400 Verteil-, Post- und Paketzentren der Deutsche Post DHL Group in der gesamten Bundesrepublik eine Woche lang gehisst.

„In unserem Betrieb arbeiten täglich verschiedenste Menschen mit einer unterschiedlichen Herkunft, Religion oder sexueller Orientierung als Team zusammen. Diese Vielfalt begreifen wir als Stärke“, sagt Anke Podewin, Postniederlassungsleiterin Koblenz. „Alle Mitarbeitenden werden bei uns so akzeptiert wie sie sind, denn wir bieten ein diskriminierungsfreies und inklusives Arbeitsumfeld und die besten Arbeitsbedingungen für alle.“

Zur Aktion: Bundesweit werden eine Woche lang rund 570 Regenbogenflaggen an mehr als 400 Brief- und Paketzentren sowie Zustellbasen und -stützpunkten gehisst. Im Bereich der Postniederlassung Koblenz nehmen neben dem Koblenzer Briefzentrum in der Carl-Spaeter-Straße auch die mechanisierte Zustellbasis in Koblenz, Hans-Böckler-Straße, das Paketzentrum Neuwied in der Rostocker Straße, das Briefzentrum Trier, Schiffstraße, und der Zustellstützpunkt Trier in der Güterstraße an der konzertierten Aktion teil. Mit der Beflaggung beginnt eine Woche, in der die Deutsche Post DHL die Vielfalt im eigenen Konzern feiert. Teams vor Ort starten unterschiedliche Aktionen. „Mir ist kein Unternehmen in Deutschland bekannt, das je eine Diversity-Aktion in solch einer Größenordnung umgesetzt hat“, sagt Peter Steinhoff von Deutsche Post DHL, Initiator der bundesweiten Regenbogenbeflaggung.

In der konzerneigenen Erklärung zu Vielfalt und Inklusion unterstreicht Deutsche Post DHL Group ausdrücklich das Verständnis von gelebter Vielfalt, die über Geschlecht, nationale oder ethnische Herkunft, Religion, Alter, sexuelle Orientierung, Behinderung oder weitere durch Gesetze geschützte Merkmale hinausreicht. Daher fördert Deutsche Post DHL Group auch Netzwerke, wie das 2008 gegründete RainbowNet für Schwule, Lesben, Inter- und Transsexuelle. Es soll dazu beitragen, dass alle Mitarbeiter*innen ungeachtet ihrer sexuellen Orientierung und geschlechtlicher Identität unbelastet ihrer Arbeit nachgehen können. Außerdem schafft es mehr Offenheit und Respekt im Umgang miteinander. Darüber hinaus ist Deutsche Post DHL Group Gründungsmitglied der Prout at Work Foundation, einer Stiftung, die eine sicht-, spür- und erlebbare Öffentlichkeit von LGBT*IQ am Arbeitsplatz schaffen möchte. „Um dem Ziel einer diskriminierungsfreien und inklusiven Arbeitswelt näher zu kommen brauchen wir starke Partner, wie die Deutsche Post DHL Group. Nur gemeinsam können wir Talente und Energien voll ausschöpfen“, so Albert Kehrer, Vorstand PrOut@Work-Foundation.

Vielfalt bei Deutsche Post DHL Group

Deutsche Post DHL Group widmet zahlreiche Initiativen und Aktivitäten den unterschiedlichen Aspekten von Vielfalt wie Geschlecht, Nationalität, Ethnie, Religion, Alter, sexuelle Orientierung und Identität oder Behinderung. Diese reichen von Trainings und Workshops, Mitarbeiternetzwerken, Pocketguides zum Thema LGBTQ+, der Flüchtlingsinitiative bis hin zu Kooperationen zur Unterstützung von jungen Menschen mit schwierigen Startbedingungen im Rahmen des Konzernprogramms GoTeach, um ihnen den Jobeinstieg zu erleichtern.