Bendorf

Der Weihnachtsgedanke war in der Kita St. Medard spürbar

Foto: Guido Stoffels

Kinder, Eltern, Großeltern und interessierte Bendorfer sangen gemeinsam Weihnachtslieder und ließen die besinnliche Atmosphäre in der geschmückten Kindertagesstätte auf sich wirken.

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Allein diese zauberhafte Idee sorgte bei Ralf „Kniff“ Rosenbaum für „Gänsehaut“ und ein Glücksgefühl im Vorfeld: Der Förderverein der katholischen Kita St. Medard aus Bendorf initiierte ein „Weihnachtsglück für Kniff". Anne Gerharz und Sandra Gippert musizierten und sangen mit Kindern, Eltern, Omas und Opas und allen interessierten Bendorfern. Die Kinder hatten Plätzchen selbst gebacken und die Lieder einstudiert, die Kita weihnachtlich geschmückt und waren gespannt, fast wie am Weihnachtsabend, ob ihre Idee, zu helfen, auch von den Gästen honoriert würde.

Die Kinder konnten mehr als zufrieden sein: Mit sich und mit dem Zuspruch, ob Kita-intern oder von Gästen, die der Aktion Zuspruch zollten und sie unterstützten. „Es war sehr viel positive Energie in der Kita spürbar“, beschrieb eine Mutter ihre Gefühle, „eine andächtig-besinnliche Stimmung und gleichzeitig Fröhlichkeit für Groß und Klein.“ Das war mehr, als sich die Organisatoren erhofft hatten, denn es flammte ein wirkliches Gefühl des Weihnachtsgedankens auf: Aneinander denken, helfen, miteinander aktiv sein. Es wurden traditionelle Weihnachtslieder, Winterlieder und weihnachtliche Bewegungslieder gesungen. „Guten Morgen, lieber Winter“ und andere Titel erklangen lautstark von den Kindern und Besuchern.

„Es wurde auch fleißig gespendet“, resümieren die Organisatoren. Bei Kaffee, Kinderpunsch, Wasser und Plätzchen blieb man gerne noch zusammen im Gespräch. „Es war ein Höhepunkt für uns alle, wir waren gerührt, als sich ‚Kniff‘ per Sprachnachricht am Nachmittag ‚live‘ in die Kita gemeldet hat und allen liebe Worte hat zukommen lassen, denn Guido Stoffels hatte parallel zur Veranstaltung ein Livevideo der Gesangsaktion online gestellt“, freuen sich die Musikerinnen. „Singen gibt eine positive Energie, die wollen wir weitergeben an Ralf Rosenbaum“: das war das Motto des Nachmittags.