Koblenz

CTG empfängt Olympia-Teilnehmer Peter Joppich

Freunde und Weggefährten der Fechtabteilung der Coblenzer Turngesellschaft (CTG) sowie kommunale Vertreter und Vorstandsmitglieder der CTG und der Präsident des Fechterbundes Mittelrhein fanden sich in der Fechthalle ein, um ihren Olympiateilnehmer Peter Joppich wiederzusehen und zu begrüßen.

Das Foto zeigt den Empfang von Peter Joppich bei der CTG.
Das Foto zeigt den Empfang von Peter Joppich bei der CTG.
Foto: CTG

Monika Sauer, Präsidentin des Sportbund Rheinland und Vorsitzende der CTG begrüßte die Gäste und umriss die sportlichen Erfolge von Peter Joppich: der vierfache Weltmeister im Florettfechten bestritt in Japan seine fünften Olympischen Spiele im Einzel und in der Mannschaft. Trotz seiner vielseitig gewonnenen Erfahrungen in nationalen und internationalen Wettkämpfen waren die Vorbereitungen für die Olympischen Spiele in Tokio sehr viel anders. Monika Sauer lud Peter Joppich dazu ein, über diese Besonderheiten zu berichten. Sie bedankte sich sehr herzlich für die Unterstützung des Kuratoriums der Sportstiftung der Stadt Koblenz, vertreten durch die Vorsitzende Bürgermeisterin Ulrike Mohrs, und die großzügige Zuwendung für Peter Joppich und die Fechtabteilung. „Es müssen nicht immer die Plätze 1, 2 oder 3 sein“, sagte Ulrike Mohrs, „bei so einem sportlichen Großereignis überhaupt dabei sein zu können, ist ein außerordentlicher Erfolg“. Dies auch als kleine Aufforderung an die jungen Fechter und Fechterinnen der CTG, die ganz gebannt den Ausführungen Folge leisteten.

Nach der Fusion der Fechtabteilungen der CTG und des KSC wurde unter anderem die Einstellung eines neuen Fechttrainers, Säbel, erforderlich. Die CTG konnte hierzu Vladimir Koscov gewinnen. Er wurde 1985 in Minsk geboren und war zuletzt in den USA als Fechttrainer aktiv. Er stellte sich dem Auditorium in englischer Sprache kurz vor und freut sich auf die Zusammenarbeit mit der CTG.

Peter Joppich bedankte sich recht herzlich bei den Anwesenden für seinen Empfang. Er zeigte die besonderen coronabedingten Schwierigkeiten in der Vorbereitungszeit auf. Als Hauptproblem erwähnte er die fehlende Turnier-Praxis: „Man konnte sich nicht messen, die Schwierigkeit bei einem Jahr ohne Wettkämpfe ist, dass man nicht weiß, wo man steht und wo die anderen stehen“. Trotz aller Widrigkeiten lies sich der Koblenzer Routinier nicht aus der Ruhe bringen und ging die Ausnahmesituation, dies auch dank umfangreicher familiärer Unterstützung, positiv an.

Monika Sauer wies auf den Status des Landeszentrums Fechten am Standort Koblenz hin und äußerte die Hoffnung für die Zukunft, das durch den neuen Trainer und dem Start der Wettkampfsaison es wieder zu einer Anerkenntnis als „Landesleitungszentrum des Landessportbundes“ kommt. Als Abschluss gab es eine Führung für die Vertreter der Kommunalpolitik durch die Fechthalle.