Archivierter Artikel vom 04.04.2022, 12:21 Uhr
Bendorf

Bürgermeister stellt Pläne für Bendorf vor

SPD-Bundestagsabgeordneter Dr. Thorsten Rudolph besucht Christoph Mohr.

Auf dem Foto sind Christoph Mohr (links) und Dr. Thorsten Rudolph zu sehen.
Auf dem Foto sind Christoph Mohr (links) und Dr. Thorsten Rudolph zu sehen.
Foto: Wahlkreisbüro Dr. Thorsten Rudolph

Dass Bendorf die Landesgartenschau 2027 nicht ausrichten wird, war für viele enttäuschend – insbesondere für die Bürgerinnen und Bürger, die im Rahmen der Bewerbung dabei geholfen haben, das ambitionierte Konzept auszuarbeiten. Beim Besuch des Koblenzer SPD-Bundestagsabgeordneten Dr. Thorsten Rudolph bei Bürgermeister Christoph Mohr war aber von Enttäuschung nicht mehr viel zu spüren. „Vielmehr habe ich eine Jetzt-erst-recht-Stimmung festgestellt. Christoph Mohr und seine Mitstreiterinnen und Mitstreiter haben den Willen, viele Pläne auch unabhängig von der Landesgartenschau umzusetzen und Bendorf somit attraktiver zu machen. Ich werde mich auf Bundesebene gerne dafür einsetzen, dass diese Pläne auch unterstützt werden“, sagte Rudolph.

Christoph Mohr informierte den Abgeordneten bei dessen Besuch über den Stand der Dinge. Er nehme den Auftrag, das sehr ambitionierte Konzept umzusetzen, tatkräftig an, erklärte er. Schrittweise soll Bendorf zu “einer Stadt der Innovationen, der kulturellen und inklusiven Vielfalt, zu einem wichtigen Tourismus- und Wirtschaftsstandort werden. Eine Stadt, die dem Klimawandel angemessen begegnet", wie er betonte. So stellte er Thorsten Rudolph die aktuellen Pläne zur Umsetzung des „Rheinwalks“ und des Fahrradparkhauses vor, die für die Realisierung des Bahnhaltepunktes Bendorf eine Grundvoraussetzung sind. Schon in der kommenden Stadtratssitzung werde darüber beraten.

Mohr verwies auf ein Programm des Bundesumweltministeriums, das Projekte zum Klimaschutz durch die Stärkung des Radverkehrs fördert. Er erläuterte, dass bei dieser Fördermaßnahme die Stadt Bauneben- und Planungskosten übernehmen müsse, die Baukosten aber zu 100 Prozent vom Bund getragen würden. Ziel sei es, den Zuschlag für diese Förderung zu erhalten, um den ersten Schritt zur Umsetzung des Konzeptes zu gehen. Thorsten Rudolph betonte, dass er sich insbesondere auch beim Bundesumweltministerium sehr gerne aktiv für dieses Projekt einsetzen werde. „Bendorf hat durch seine Lage am Rhein, durch seinen kulturellen Hintergrund und seine Vielfalt viel zu bieten. Es ist wichtig, dass man ständig daran arbeitet, die Stadt weiterzuentwickeln und neue Angebote zu schaffen“, sagte Rudolph.