Bendorf

Bürgermeister Kessler dankt Bendorfer Wegepaten

In Bendorf kommen Wanderer auf ihre Kosten: mit dem Rheinsteig, dem Traumpfad Saynsteig und dem Traumpfädchen Sayner Aussichten warten gleich drei Prädikatswanderwege darauf, entdeckt und erkundet zu werden.

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Bürgermeister Michael Kessler und Margret Heinrich dankten den Wegepaten Hermann-Josef Urwer (Zweiter von links) und Werner Langhals für ihren Einsatz.
Bürgermeister Michael Kessler und Margret Heinrich dankten den Wegepaten Hermann-Josef Urwer (Zweiter von links) und Werner Langhals für ihren Einsatz.
Foto: privat

Damit die erstklassigen Wanderwege top in Schuss bleiben, müssen sie von geschulten Kräften regelmäßig überprüft und „gewartet“ werden. Hermann-Josef Urwer ist seit 2005 Wegepate des Rheinsteigs zwischen Bendorf-Sayn und Vallendar und betreut außerdem seit 2018 das Traumpfädchen Sayner Aussichten, Werner Langhals ist seit dem Jahr 2017 für den Traumpfad Saynsteig zuständig.

Für ihr Engagement gab es nun ein herzliches Dankeschön von Bürgermeister Michael Kessler und Margret Heinrich vom Fachbereich Stadtentwicklung, Bauen, Wirtschaft und Kultur. Der Rathauschef zollte den Ehrenamtlichen Anerkennung für ihren Einsatz und tauschte sich mit ihnen über ihre Aufgaben aus: „Dank Ihnen präsentieren sich unsere tollen Wanderrouten für die Gäste und die Anwohner so, wie sie sein sollten“. Dabei würden die beiden nicht nur Dienst nach Pflicht absolvieren, sondern viel zusätzliche Zeit und Mühe investieren. „Die Zusammenarbeit mit den Wegepaten ist ausgesprochen angenehm. Beide sind jederzeit ansprechbar, sehr hilfsbereit und engagieren sich ohne große Worte weit über das erforderliche Maß hinaus“, betont auch Margret Heinrich.

Zu den umfangreichen Arbeiten der Wegepaten gehört die Beschilderung der Wege und das Erneuern von Markierungen: „Ein Wanderweg muss unverlaufbar sein. Man muss den Weg auch ohne Karte finden, auch wenn man keine Ortskunde hat“, erklärt Hermann-Josef Urwer. Außerdem melden die Kümmerer Problemstellen entlang der Wege. Denn damit auf den Traumpfaden und Traumpfädchen auch in Zukunft hervorragend gewandert werden kann, muss ihr Zustand regelmäßig überprüft werden. Größere Mängel melden sie der Stadtverwaltung. Aufwändigere Baumfäll- und Mäharbeiten und das Setzen von Markierungspfosten übernehmen dann Fachfirmen oder der städtische Bauhof. Für kleinere Reparaturen greifen Urwer und Langhals auch mal direkt zum passenden Werkzeug und beseitigen selbst mögliche Hindernisse. Auch in Sachen Verkehrssicherheit sind sie unterwegs: Die Wegepaten kümmern sich auch um die Stabilität von Wegweisern und Bänken und prüfen den Zustand von Geländern oder Stufen. Kein Wunder: „Die Arbeit macht mir Spaß und ist eine schöne Herausforderung“, erklärt Werner Langhals, der nicht nur als Wegepate, sondern auch als Wanderführer auf dem Saynsteig unterwegs ist.

Dank der hervorragenden Arbeit der Wegepaten sind die Premiumwanderwege in Bendorf immer in einem sehr guten Zustand. Das finden auch die Wanderer aus ganz Deutschland, die Hermann-Josef Urwer und Werner Langhals auf den Wegen begegnen und ihnen dabei häufig lobende Worte aussprechen.