Archivierter Artikel vom 25.11.2019, 11:56 Uhr
Bendorf

Besuch von Helga Lerch auf der Festung Ehrenbreitstein

Die bildungspolitische Sprecherin und stellvertretende Vorsitzende der FDP-Landtagsfraktion Helga Lerch aus Ingelheim begann ihre „Museums-Winterreise“ auf der Festung Ehrenbreitstein.

Foto: FDP-Stadtverband Bendorf

Die bildungspolitische Sprecherin und stellvertretende Vorsitzende der FDP-Landtagsfraktion Helga Lerch aus Ingelheim begann ihre „Museums-Winterreise“ auf der Festung Ehrenbreitstein, dem mit 700.000 Besuchern jährlich leistungsstärksten Kulturdenkmal in Rheinland-Pfalz. Durch die BUGA 2011 in Koblenz und die Anbindung mittels einer Seilbahn hat die nach Gibraltar zweitgrößte Festungsanlage Europas eine enorme Aufwertung erfahren. Professor Schmauder als Leiter des „Kulturzentrums Festung Ehrenbreitstein“ und der Generaldirektor „Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz“, Thomas Metz, erläuterten Bedeutung, Funktionen und Finanzierung der drei Sparten: Festungsgelände, Bühne für Kulturschaffende und Standort von vier Landesmuseen in einem zu sanierenden Gebäudekomplex.

Die beiden Bendorfer Stadtratsmitglieder Günther Bomm und Herbert Speyerer begleiteteten die Besucherdelegation, um Näheres zu den Kulturaktivitäten im Umfeld von Koblenz und die Zusammenarbeit der auf diesem Feld tätigen Institutionen zu erfahren. Gesprächsthema war zum Beispiel die Zusammenarbeit der Festung sowie der städtischen Museen Koblenz in Verbindung mit der Stiftung Sayner Hütte, deren Bedeutung von allen Anwesenden betont wurde. Hieraus ergab sich auch: Koblenz konnte durch die Bundesgartenschau eine nachhaltig positive Entwicklung und deutschlandweite Bekanntheit erlangen, was den Schluss zulässt, dass auch Bendorf durch eine Landesgartenschau 2026 eine positive Stadtentwicklung und einen Tourismus-Aufschwung erreichen würde.

Die beiden Bendorfer Kommunalpolitiker bedankten sich bei Lerch, die schon im letzten Jahr Bendorfer Schulen besucht, Gespräche über das hiesige Bildungsangebot geführt und sich für eine Verbesserung des Schüler-Busverkehrs eingesetzt hatte. Sie sagte zu, im Frühjahr 2020 erneut hierhin zu kommen, wobei dann die Entwicklung der Kindertagesstätten im Vordergrund der Gespräche stehen soll.