Archivierter Artikel vom 23.12.2019, 10:23 Uhr
Koblenz/Andernach

Auszubildende von thyssenkrupp Rasselstein vertiefen Kenntnisse an der Hochschule Koblenz

Das in Andernach ansässige Unternehmen thyssenkrupp Rasselstein und die Hochschule Koblenz kooperieren auf vielen Ebenen miteinander, beispielsweise bei der Qualifikation von dual Studierenden.

Das Foto zeigt Prof. Dr. Robert Pandorf mit den Auszubildenden sowie mit Ausbilder Lennart Schütteler.

Hochschule Koblenz/Gandner

Das Foto zeigt Laboringenieur Benjamin Dünnes mit den Auszubildenden.

Hochschule Koblenz/Gandner

Das Foto zeigt Prof. Dr. Robert Pandorf mit den Auszubildenden sowie mit Ausbilder Lennart Schütteler.

Hochschule Koblenz/Gandner

Von der Partnerschaft profitieren aber auch klassische Auszubildende von thyssenkrupp Rasselstein: Regelmäßig alle zwei Jahre kommen künftige Werkstoffprüfer an die Hochschule Koblenz, um im Labor von Prof. Dr. Robert Pandorf vom Fachbereich Ingenieurwesen ihre Kenntnisse in der Werkstoffprüfung zu vertiefen. Nun waren wieder sieben Auszubildende von thyssenkrupp Rasselstein aus dem ersten bis vierten Lehrjahr mit ihrem Ausbilder am RheinMoselCampus zu Gast.

Prof. Dr. Pandorf und Laboringenieur Benjamin Dünnes erklärten den Besuchern im Werkstoffkundelabor erst die theoretischen Grundlagen und unternahmen dann mit ihnen eine Reihe von spannenden Versuchen aus den Bereichen Werkstoffprüfung und Bruchmechanik, beispielsweise Zug- und Druckversuche, Kerbschlagbiegeversuche, Härtemessungen und verschiedene zerstörungsfreie Prüfverfahren. „Da einige der Auszubildenden schon einmal bei uns waren, variieren wir das Versuchsprogramm, damit jeder etwas Neues lernen kann“, so Maschinenbauprofessor Pandorf.

Begleitet wurde die Gruppe von Ausbilder Lennart Schütteler, der in dieser Weiterbildung eine ideale Ergänzung zur Ausbildung bei thyssenkrupp Rasselstein sieht: „Da wir in Andernach Weißblech produzieren, also sehr dünnes Stahlblech, kommen unsere Auszubildenden wenig in Kontakt zu anderen Werkstoffen. An der Hochschule Koblenz können sie ihre Kenntnisse der Werkstoffprüfung auch auf andere Metallarten, Kunststoffe und keramische Werkstoffe erweitern.“