Archivierter Artikel vom 16.07.2021, 10:48 Uhr
Koblenz

14. SommerKunstCamp Kunstreich fand statt

Das SommerKunstCamp Kunstreich – die beste Adresse um aus dem Alltag herauszukommen!

Foto: Jugendkunstwerkstatt Koblenz

Mit dieser Rückmeldung gehen die Organisatoren aus dem diesjährigen SommerKunstCamp Kunstreich, welches durch den Kultursommer Rheinland-Pfalz gefördert wurde. 20 junge, kunstaffine Menschen trafen sich kürzlich auf dem Fort Konstantin in Koblenz um sich drei Tage lang ausschließlich der Kunst zu widmen. In den Workshops Keramik, Design und Illustration/Character Design begaben sich die Teilnehmenden unter Anleitung der Künstlerinnen Monika Debus, Friederike Delius und Erika Heiligendorff auf die Suche nach den Einflüssen Skandinaviens auf ihren Alltag. Dabei lag ein besonderes Augenmerk auf den Kontrasten zwischen der hellen, modernen Seite Skandinaviens und der düsteren, dunklen Seite des Nordens, welche durch die nordische Mythologie und die langen Wintermonate geprägt ist. In dieser Schnittstelle arbeiteten die Künstlerinnen mit den Teilnehmenden und ermöglichten auch neue Erfahrungen für die kunstbeflissenen Kreativen.

Insbesondere der Umgang mit Ton im Workshop Keramik und die Herstellung von Lampen im Workshop Design waren für viele der Teilnehmenden neu. Trotz ihrer Unerfahrenheit mit den Materialien zeigen die Ergebnisse deutlich das künstlerische Talent der jungen Menschen. Auch die selbst entwickelten Charaktere der Teilnehmenden des Illustrationsworkshops, die die Nordische Mythologie als Inspiration nutzten, zeigten deutlich die Begabung der jungen Erwachsenen. Für viele war es das erste Mal seit Beginn der Corona-Pandemie, dass sie Zeit in der Gemeinschaft mit anderen Kunstbegeisterten verbringen konnten und sie nutzten die Möglichkeit um sich bei der kreativen Arbeit oder während den langen Abenden am Lagerfeuer mit anderen auszutauschen. Abgerundet wurden diese zusätzlich durch musikalische und tänzerische Live-Auftritte wie beispielsweise von Musiker Thilo Distelkamp oder Tänzer Gabriel Hermes. Das Camp endete mit einer Abschlusspräsentation am Sonntagabend. Darüber hinaus werden die Werke im Frühjahr des kommenden Jahres noch einmal für vier Wochen im Ludwig Museum in Koblenz präsentiert.