Mainz

Vereinschef Hofmann: „Gestärkt aus Krise hervorgehen“

Stefan Hofmann, Vereins- und Vorstandsvorsitzender des Fußball-Bundesligisten FSV Mainz 05, sieht den Streik des Profiteams auch als Chance. „Ich glaube, dass wenn wir das alles aufarbeiten, wir durchaus auch gestärkt und geschlossen aus der Krise hervorgehen können. Das ist das Ziel“, sagte Hofmann am Samstag vor dem Heimspiel gegen Bayer Leverkusen im TV-Sender Sky. Die Aufarbeitung sei zur Chefsache erklärt worden.

Stefan Hofmann
Stefan Hofmann im Stadion.
Foto: Thomas Frey/dpa/Archivbild

Die Spieler hatten Ende September nach der Suspendierung von Adam Szalai aus dem Profikader gestreikt und seine Rückkehr gefordert. Kurz danach war Coach Achim Beierlorzer freigestellt worden. Kapitän Danny Latza verteidigte diesen Weg zuletzt.

Hofmann (57) hofft, dass es nie wieder zu so einer Aktion kommt. „Diese Eskalationsstufe von Seiten der Mannschaft zu wählen, ist die letzte Eskalationsstufe, nicht zu arbeiten. Und ich glaube, da hätte es vorher durchaus andere Eskalationsstufen gegeben. Und das versuchen wir der Mannschaft nach und nach näher zu bringen“, sagte Hofmann. Durch den Streik habe nicht nur der Profifußball, sondern der ganze Verein, „der ein bisschen größer als der Fußball ist“, Schaden genommen, das Image sei stark ramponiert.

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