Archivierter Artikel vom 24.05.2019, 02:20 Uhr
Mainz

Verbraucherschutzminister stellen Beratungsergebnisse vor

Die Konferenz der Verbraucherschutzminister der Länder in Mainz berät heute abschließend über 57 Anträge. Anschließend werden einige Ergebnisse der Öffentlichkeit vorgestellt. Dabei soll es unter anderem um eine Nährwertkennzeichnung für Lebensmittel, die Kennzeichnungspflicht aller Eier, die Vermeidung von Plastikmüll und mehr Transparenz bei computergesteuerten Entscheidungen gehen. Das kündigte das Verbraucherschutzministerium in Mainz an – Gastgeber der dreitägigen Konferenz. Erwartet werden auch Bundesernährungsministerin Julia Klöckner (CDU) sowie der Staatssekretär aus dem Bundesverbraucherschutzministerium, Gerd Billen (Grüne).

Julia Klöckner (CDU)
Julia Klöckner (CDU), Bundesernährungsministerin.
Foto: Wu Hong/European Pressphoto Agency Pool/AP/Archivbild – dpa

Mehrere von der SPD und den Grünen geführte Länder hätten einen Antrag eingebracht, der Klöckner auffordere, möglichst schnell eine Nährwertkennzeichnung nach dem französischen Nutri-Score-Modell einzuführen, berichtete das Verbraucherschutzministerium. Bei dem Modell werden verschiedene Bestandteile der Nahrung – wie Ballaststoffe und Proteine – verrechnet und die Lebensmittel auf einer fünfstufigen farbigen Skala bewertet.

Klöckner will dagegen im Sommer eine Verbraucherbefragung starten, bei der vier bis fünf Kennzeichnungssysteme zur Auswahl stehen.