Archivierter Artikel vom 04.03.2021, 02:40 Uhr
Trier

Trierer Bischof stellt Pläne für Kloster Himmerod vor

Rund dreieinhalb Jahre nach der Auflösung des Zisterzienser-Konvents im Kloster Himmerod in der Eifel stellt der Trierer Bischof Stephan Ackermann am heutigen Donnerstag neue Pläne für die Anlage vor. „Die Planungen für die Zukunft des Klosters Himmerod konkretisieren sich“, teilte das Bistum Trier mit. Im vergangenen November war noch kein Nachfolger-Orden gefunden worden.

Von dpa/lrs
Stephan Ackermann
Der Trierer Bischof Stephan Ackermann.
Foto: Harald Tittel/dpa/Archivbild

Bei der Suche war nach früheren Angaben des Bistums Trier das Ziel verfolgt worden, „den Charakter der ehemaligen Zisterzienserabtei als geistlichen Ort zu erhalten“. Die Zisterzienser hatten sich im Oktober 2017 aus dem Kloster bei Großlittgen wegen der geringen Zahl der Mönche und einer angespannten Finanzlage zurückgezogen.

Das Kloster war 1134 vom Zisterzienser-Mönch Bernhard von Clairvaux gegründet worden. Das Kloster befindet sich im Besitz eines Trägervereins, in dem das Bistum Trier mit seinen rund 1,3 Millionen Katholiken in Rheinland-Pfalz und dem Saarland Mitglied ist.

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Hintergrund zum Trägerverein

Kloster Himmerod