Archivierter Artikel vom 03.04.2020, 18:30 Uhr

Tausende Kilo Schulobst sollen an Hilfseinrichtungen gehen

Saarbrücken (dpa/lrs) – Wenn Schulen und Kitas im Saarland wieder regulär geöffnet sind, werden rund 8000 Kilo sogenanntes Schulobst pro Woche an rund 26 000 Kinder verteilt. Da die Schulen zurzeit wegen der Corona-Pandemie geschlossen sind, soll das weiterhin angelieferte Obst und Gemüse nun an Hilfseinrichtungen gehen, wie Saarlands Umwelt- und Verbraucherschutzminister Reinhold Jost (SPD) ankündigte. Die Organisationen und Initiativen sollen das „Schulobst“ dann vor allem an Kinder und sozial schwache Familien weitergeben.

Kiwis und Birnen
Kiwis und Birnen.
Foto: picture alliance/dpa/Symbolbild

„Für viele Familien hat sich in der aktuellen Situation die Ernährungsversorgung dramatisch verschärft“, sagte Jost. Daher solle das EU-Schulprogramm genutzt werden, um Menschen in schwierigen sozialen Lagen mit frischem Obst und Gemüse zu versorgen. Als Hauptabnehmer habe er vor allem Tafeln und tafelähnliche Einrichtungen im Blick. Es gebe bereits Einrichtungen, die das Angebot dankbar aufgenommen hätten.