Trier

Studie zu Zwangssterilisationen im Nationalsozialismus

Ein Projekt der Universität Trier hat neue Zahlen zu Zwangssterilisationen in der Region zur Zeit des Nationalsozialismus zu Tage gefördert. Demnach erfolgte ein entsprechender chirurgischer Eingriff im ehemaligen Regierungsbezirk Trier zwischen den Jahren 1934 und 1944 in mehr als 2200 Fällen, wie die Hochschule am Freitag in Trier mitteilte. Sogenannte Verfahren auf Unfruchtbarmachung vor dem damaligen Trierer Erbgesundheitsgericht wurden in dem Zeitraum knapp 3400 gezählt.

dpa/lrs
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