So läuft die Winterhilfe in anderen Städten

Nicht nur in Rheinland-Pfalz gibt es zahlreiche Hilfsangebote für Obdachlose im Winter, auch in den benachbarten Bundesländern – besonders in den Großstädten – haben Behörden und Vereine ein wachsames Auge auf die gefährliche Situation. Die Stadt Köln beispielsweise stellt 82 zusätzliche Schlafplätze für Wohnungslose zur Verfügung. So soll auch für diejenigen ein Angebot geschaffen werden, die sonst keine Notunterkünfte nutzen.

Auch das hessische Frankfurt stellt mit Wohlfahrtsverbänden in diesem Winter zusätzlich zu 270 Betten in Notübernachtungsstätten bis zu 70 Schlafplätze in Tagestreffs zur Verfügung. Bereits seit Längerem versorgt der Kältebus des Vereins für soziale Heimstätten Bedürftige im Stadtgebiet mit Decken und warmen Getränken. Aktuell ist auch die B-Ebene der U-Bahn-Station Eschenheimer Tor für Schutzsuchende geöffnet. Im vergangenen Jahr kamen dort bis zu 180 Menschen pro Nacht unter. Auch in anderen hessischen Städten laufen Vorbereitungen für entsprechende Winteraktionen.