Pirmasens

Saarland-Plan als „Blaupause“ für Rheinland-Pfalz

Der Pirmasenser Oberbürgermeister Markus Zwick (CDU) hat die rheinland-pfälzische Landesregierung aufgefordert, in der Corona-Politik dem Vorbild des benachbarten Saarlands zu folgen. Weitreichende Öffnungen im Gegenzug für Antigen-Schnelltests, die nicht älter als 24 Stunden sein dürften, würden Handel, Gastronomie und Kultur eine wichtige Perspektive aufzeigen und verlässliche Planungen ermöglichen, teilte Zwick am Donnerstag mit.

Von dpa/lrs
OB Markus Zwick
Der Pirmasenser Oberbürgermeister Markus Zwick (CDU).
Foto: Peter Zschunke/dpa

Hingegen äußerte der Rathauschef sein Bedauern über eine Ankündigung von Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD), nach Ostern in einigen Modellregionen in Rheinland-Pfalz behutsame Schritte aus dem Lockdown zu testen. „Dazu wurden vom Land hohe Hürden installiert, die unabdingbare Voraussetzung für eine Teilnahme der Kommunen an dem Modellprojekt sind“, meinte Zwick.

So sollen nur Kommunen teilnehmen können, die zum Zeitpunkt der Auswahl in der Sieben-Tage-Inzidenz unter 50 liegen. „Die aktuelle Entwicklung bei der Zahl der Neuinfektionen – 104,4 – würde es der Stadt Pirmasens unter den gegebenen Bedingungen leider nicht ermöglichen, sich für den Feldversuch zu bewerben.“ Hingegen könnte der Saarland-Plan auch für Rheinland-Pfalz als Blaupause dienen.

Das Saarland will die Corona-Maßnahmen in einem Modellprojekt lockern. Vom 6. April an sollen unter anderem Kinos, Theater, Fitnessstudios und die Außengastronomie wieder öffnen. Voraussetzung sei ein negativer Schnelltest, der nicht älter als 24 Stunden sein dürfe, sagte Ministerpräsident Tobias Hans (CDU) am Donnerstag.

© dpa-infocom, dpa:210325-99-970020/2

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