Archivierter Artikel vom 31.03.2021, 17:50 Uhr
Saarbrücken

Saarland will Luca-App einsetzen

Zur Nachverfolgung von Kontakten in der Corona-Pandemie will das Saarland künftig die sogenannte Luca-App einsetzen. Auf Beschluss der Landesregierung könnten bereits diese Woche alle sechs Gesundheitsämter an die Anwendungssoftware angebunden werden, teilte die Staatskanzlei in Saarbrücken am Mittwoch mit. „Damit das Saarland-Modell funktionieren und wieder mehr öffentliches Leben ermöglicht werden kann, brauchen wir eine effektive und leicht zu handhabende Lösung der Kontaktnachverfolgung“, sagte Ministerpräsident Tobias Hans.

Von dpa/lrs
Pressetermin zur Nutzung der Luca-App
Ein Mann checkt bei einem Pressetermin zur Nutzung der Luca-App durch das Scannen eines QR-Codes in einem Geschäft ein.
Foto: Bernd Wüstneck/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild

Die Luca-App vereine alle notwendigen Kriterien in einer digitalen Version der Kontaktnachverfolgung. „Zusätzlich wird auch ein digitales Testzertifikat sowie ein digitaler Impfnachweis in die App integriert, so dass man alle notwendigen Nachweise in einer App zusammen hat“, betonte der CDU-Politiker.

Hans hatte am vergangenen Donnerstag Lockerungen der Corona-Regeln („Saarland-Modell“) ab dem 6. April angekündigt – sofern die 7-Tage-Inzidenz stabil bei unter 100 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohnern liegt. Am Montagabend teilte er über Twitter mit, dass sich der Starttermin „wegen exponentiellem Wachstum einer 3. Welle“ verschieben könnte. Das Modell werde aber auf jeden Fall kommen.

Das Saarland will vom 6. April an Kinos, Theater, Fitnessstudios und Außengastronomie öffnen. Voraussetzung ist ein tagesaktueller negativer Schnelltest. Zudem dürfen dann im Freien maximal zehn Menschen zusammenkommen, wenn sie negativ getestet worden sind.

© dpa-infocom, dpa:210331-99-45079/2

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