Saarland: Ein Drittel mehr rechtsextremistische Straftaten

Saarbrücken (dpa/lrs) – Im Saarland hat es im vergangenen Jahr einen deutlichen Anstieg rechtsextremistischer Straftaten gegeben. Mit 226 Fällen seien rund 35 Prozent mehr als im Vorjahr registriert worden, sagte der Direktor des Landesamtes für Verfassungsschutz, Helmut Albert, am Mittwoch in Saarbrücken. «Das ist ein Allzeithoch.» Besorgniserregend sei, dass auch die Zahl der Gewalttaten in diesem Bereich von zwei auf 13 gesprungen sei. Hauptgrund für den Anstieg sei die Flüchtlingswelle. «Die Flüchtlingskrise wirkt wie ein Katalysator auf alle Extremismusbereiche», sagte Albert.

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