Mainz

Rheinland-Pfalz gedenkt der Opfer der Corona-Pandemie

In aller Stille oder bei Glockengeläut: Vielerorts ist in Rheinland-Pfalz am Sonntag der Opfer der Corona-Pandemie gedacht worden. „Wir denken an die Toten und an das Leid, das auf die Familien und nahestehenden Menschen gekommen ist“, teilte der Mainzer Oberbürgermeister Michael Ebling (SPD) am Tag des bundesweiten Corona-Gedenkens mit. Vor allem den Hinterbliebenen gelte „besonderes Mitgefühl“. Seit Beginn der Pandemie vor mehr als einem Jahr sind in Rheinland-Pfalz 3453 Menschen gestorben. Die zentrale Gedenkfeier fand in Berlin statt.

Von dpa/lrs

In Rheinland-Pfalz gab es in mehreren Kreisen Schweigeminuten für die Opfer. Zudem standen Gottesdienste auf dem Programm, unter anderem in Pirmasens, oder ein Abendlob im Trierer Dom, an dem die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) teilnehmen wollte. In Worms war am Nachmittag (17 Uhr) ein Gedenkgottesdienst der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau geplant.

Zudem hatten viele Bürger sich an der Gedenkaktion „#lichtfenster“ beteiligt und anlässlich der Gedenkfeier Kerzen in die Fenster gestellt. Dreyer hatte am Freitag dazu aufgerufen. Und: Mehrere Polizeidirektionen etwa in Kaiserslautern twitterten: „Unsere Gedanken sind heute bei allen, die der Corona-Pandemie zum Opfer gefallen sind. Allen Hinterbliebenen wünschen wir viel Kraft!“

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